Nach Ostern drehte sich bei mir alles um die Arbeit, die mehr und mehr Fortschritte macht. Mein Programm für die Lager der Werkstätten und Baufirma beihnhaltet mittlerweile die wichtigsten Funktionen, wenn es nur um die Verwaltung der Daten, sowie die Ein- und Ausgabe von Artikeln/Waren geht. Das Ausdrucken der Inventur (am Bildschirm ist sie bereits sichtbar), sowie die Ausgabe von ein paar Statistiken sind noch die größten Baustellen. Die vorläufige Version kann ich aber in den nächsten Tagen endlich im Lager einführen und die Leute darin anlernen. Da freue ich mich schon sehr darauf.
Am kommenden Donnerstag, also übermorgen, fahre ich allerdings erstmal ne Woche nach Livingstone und zu den Viktoriafällen im Süden an der Grenze von Sambia und Simbabwe (siehe Karte). Somit muss die Einführung wohl noch bis Mai warten, aber auf die Woche kommt es jetzt auch nimmer an. :) Dort verbringe ich nach meiner Ankunft einen Tag alleine, bevor dann Franzi Klein (die Ndola-Franzi ;) ) gemeinsam mit ihrer Nachbarin aus Deutschland, welche ihr momentan einen Besuch abstattet, hinzustoßt. Bin schon tierisch darauf gespannt und freue mich, diese Naturgewalt, welche kurz nach der Regenzeit (also genau jetzt) am imposantesten sein soll, hautnah zu erleben. Dunstdusche garantiert! ;)
Auch am Krankenhaus in Chilonga gibt es nach wie vor jede Menge zu tun. Seit letzter Woche haben wir ein großes Problem mit einem der beiden Wassertanks, welche das Krankenhaus mit dem flüssigen Lebenselexier versorgen. An der oberen Kante hat sich mit der Zeit ein großer Riss gebildet, aus dem nun bei vollem Tank eine große Dusche von oben herabregnet. Wir vermuten, dass das Gewicht der Metallrohre, welche angebracht sind um den Überlauf abzuleiten, durch ihr Gewicht das Plastik verbogen haben bis es schließlich unter dem Wasserdruck gerissen ist. Als nächstes werden wir nun erst einmal Kontakt mit dem Hersteller aufnehmen und dann im Anschluss die Metallrohre durch welche aus Kunststoff ersetzen. Den Riss wollen wir dann mit einem Heißluftföhn und alten Tankteilen wieder “verschweißen”. Soweit zur Theorie. Mal schauen, wie schnell wir das alles schaffen und ob es danach auch hält. Hier ein Bild des Tanks:
| Von Chilonga |
Das Ausfüllen der neuen Wartungs- und Pumpliste für die Pumpe am großen Reservoir und das Ventil der Zulaufleitung von der Bachquelle wurde zu Beginn von meinen beiden Kollegen Martin und Daniel alias Rambo nicht sonderlich berücksichtigt. Lag wohl auch daran, dass momentan im wöchentlichen Wechsel immer einer von ihnen im Urlaub ist um Urlaubstage abzubauen. Aber mittlerweile denken sie daran. :) Das hat mich echt riesig gefreut, als ich das heute bei meinem Besuch im Krankenhaus feststellen durfte.
Abseits der Arbeit jage ich meinen Körper noch immer über den Fußballplatz auf der Suche nach dem runden Leder, was mir nach wie vor große Freude bereitet und sich gerade jetzt, da ich arbeitstechnisch wieder etwas mehr vor der Flimmerkiste sitze, super als Ausgleich eignet. Letzten Freitag war ich mal wieder im Städtchen, wo ich zufällig den schon verschollen geglaubten Louis wieder traf und sogleich ein paar Bierchen mit ihm und Lutz hob. Das war echt ein schöner Abend und klasse Start ins Wochenende. :) Hier noch ein Foto von einem Album ganz am Anfang meiner Zeit in Sambia, für all diejenigen, die sich nicht mehr an ihn erinnern:
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| Von 23.08.09 Ein ganz normaler Sonntag in Mpika |
So, das soll es dann für heute auch mal wieder gewesen sein. Jetzt seid ihr wieder auf dem Stand der Dinge, bevor ich mich für eine Woche zu den Viktoriafällen verabschiede. Donnerstag Abend um ca. 19:00Uhr geht’s mit dem Bus los, um dann mit ein Mal Umsteigen in Lusaka und einer Fahrt ohne Zwischenfälle am Freitag gegen 16:00Uhr Livingstone zu erreichen. Melde mich dann nach meiner Rückkehr mit brandheißen Geschichten aus dem Nähkästchen wieder.
Bis dahin, machts gut und haut rein! ;)
Zum Abschluss noch ein Link zu meinem aktualisierten Album kulinarischer Köstlichkeiten aus Sambia. Viel Spaß dabei!
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| Essen und Trinken in Sambia |












