Das Wetter in Sambias Hauptstadt
(manchmal gibt es keine Daten oder sie sind verzögert)

Freitag, 29. Juni 2007

Neuer "Look" und andere Neuigkeiten

So, hallo erstmal, ich weiß nicht ob es schon alle wussten, aber der Bloginhaber hat sich in Singapur ein neues Nasenfahrrad für Kontaktlinsenunpassende Ereignisse gegönnt. Hat tuttokompletto gerade mal 50€ gekostet! hier das Resultat. Bin sowei eigentlich ganz zufrieden damit...



Des weiteren habe ich ein Schwimmbad in meiner Nähe ausfindig machen können. 15 - 20 Minuten Fußweg, aber es lohnt sich und ist eine willkommene Abkühlung im Heizkessel Sinapur. Hier zwei Bildchen. Es gibt übrigens zwei Becken von dieser Größe. Das hier hat zwar nur 90cm Tiefe, reicht aber zum Schwimmen auch aus. Das richtige Schwimmerbecken war von einem Schwimmkurs belegt. Ist schon ein geiles Gefühl, umgeben von Hochhäusern und Hauptstraßen zu schwimmen. Trotz der Straßennähe ist es aber sehr ruhig, eine richtige Oase. Und das Beste, es kostet inklusive Schließfach für die Wertsachen gerade mal 0,60€, am Wochenende 0,75€ . Beide Daumen hoch sag ich da mal!





Dann war gestern Abend noch ein "Fruit Fiesta" an der Polytechnic für mich und meine Kollegen angesagt, sprich, Exotische Früchte essen bis zum Umfallen! Allen Voran der König der Früchte: DER DURIAN! Für alle dies immer noch nicht wissen, es handelt sich hierbei um besagte Frucht mit dem unausweichlichen Geruch. Ich selbst habe ja in Thailand den Thai Durian schon probiert, welcher aber mehr nach nichts geschmackt hat und mich darum nicht sonderlich vom Hocker gerissen hat. Hier gab es die wesentlich kleineren und darum auch schmackhafteren Durians aus Malaysia. Es war herrlich, ich hab ungefähr zusammengenommen zwei Stück gegessen (was bei der Größe ne Meneg ist!) und die anderen haben gekostet und diskutiert, als wären sie bei einer Weinprobe. "Der hier schmeckt süß", "Ach was, mehr bitter", "Erst süß, dann beim Schlucken aber eine dezent bittere Note",.... und so gings weiter. Die Durians schmeckten aber auch wirklich sehr gut und nach dem ersten Bissen, riecht man auch nix mehr. Es ist nur komisch, da die Frucht sehr kremig ist. Fast wie flüssiger Käse. Es gibt echt keine andere Frucht, mit der man es vergleichen kann. Einfach speziell und speziell gut! Des weiteren gab es noch Mangostinen, Lychee, Rambutan, und und und. Auch mein Kollege Derek hab ich wieder getroffen und danach gings dann erstmal wieder zum Bier trinken, wie jedes mal wenn wir uns sehen. :) Natürlich an Orte, wo der Preis genehm ist. 2,50€ für ne 633ml, ja das gibt es hier, Flasche. Da jubelt das Herz und die Leber gleich mit!

Dienstag, 26. Juni 2007

Hinweis zu den Fotoalben

Ich habe heute erfahren, dass es bei manchen von euch Probleme gab beim Betrachten meiner Fotoalben. Dies liegt am Browser. Wenn Ihr die Fotos in Volldarstellung, Diashow etc. anschauen wollt, müsst ihr den Internet Explorer benutzen, dann gibt es keine Probleme. :)

Montag, 25. Juni 2007

23.06.07 - 24.06.07 Pulau Sibu

Kaum zurück aus Thailand, gings für mich letztes Wochenende auch schon wieder auf einen Kurztrip, diesmal auf Pulau Sibu, eine kleine Insel in Malaysia um ein wenig auszuspannen. Aber fangen wir ganz von vorne an:

Alex, Ania, Tobi und Ich trafen uns am Samstag morgen um 7:30 Uhr (die Uhrzeit war zumindest mal angesetzt :) ) Nahe der Grenze zu Malaysia, um auf Pulau Tinggi, ja ihr lest richtig, so hatten wir es eigentlich geplant, zu fahren (Tinggi ist eine weitere kleine Insel, 4km von Sibu entfernt). Wir hatten uns diese Insel rausgesucht, da in meinem Reiseführer stand, dass hier die Möglichkeit besteh, bei Dorfbewohnern günstig unterzukommen, die einen dann in ihrem Boot umherfahren usw. Klang natürlich super und ideal für einen Spontanen trip, dazu noch würde es günstig werden. Angekommen an der Grenze dann, hatte es aber einen kleinen Praktikanten erwischt. Tobi musste wie man so schön sagt die Segel streichen, da es Ihm den ganzen Morgen schon nicht gut ging. Diagnose, Magen Darm Probleme. Wir diskutierten noch fast eine halbe Stunde zu viert an der Grenze rum, half aber nix, Tobi packte es und wir machten uns dann schließlich noch zu dritt weiter auf den Weg. Angekommen in Johor Baru, der Grenzstadt auf Malaiischer Seite, machten wir uns auf die Suche nach einem Transport zu der "Fährstadt" Tanjung Leman, von wo aus ein Boot ablegen sollte. Es stellte sich heraus, es fahren keine Busse von Johor Bahru nach Tanjung Leman, wie wir es eigentlich vor hatten. Uns wurde dann erzählt, wir müssten einen Bus nach Kota Tinggi, einer Stadt auf halben Weg, nehmen und von dort einen Bus nach Tanjung Leman. In anbetracht der Zeit die wir sparen wollten, checkten wir noch die Taxipreise, welche jedoch viel zu teuer waren, also ab in den Bus.

Nach einer Stunde in Kota Tinggi angekommen, machten wir uns dann auf die Suche nach dem nächsten Bus. Überraschung Nummer 2, es fährt von Kota Tinggi kein Bus nach Tanjung Leman. Da ham se uns ja mal nen schönen mist verzapft! Es half also nix, wir mussten ein Taxi nehmen. Durch die Busfahrt sparten wir uns aber so viel Geld, dass das Taxi nun nicht einmal mehr die Hälfte kostete wie von Johor Bahru und somit unser Budget für die Fahrt noch deckte. Nach ein paar vergeblichen Verhandlungsversuchen mit dem Fahrer, machten wir uns schließlich auf den Weg.

Eine weitere Stunde später kamen wir dann also in der "Fährstadt" Tanjung Leman an, "Fährstadt" deshalb, da die Anlegestelle nur aus einem kleinen Tickethäuschen, zwei Essensständen, zwei kleinen Supermärkten und einem Telefon bestand. Überraschung Nummer 3, wir erfuhren, dass es keine öffentlichen Boote zu allen Inseln, die von hier aus erreichbar sind gibt, sprich keine Boote in die man einfach einsteigt und auf die Insel fährt, um sich dann vor ort wie von uns gedacht eine Unterkunft bei einheimischen sucht. Ob dies jedoch stimmt, bleibt eine offene Frage, da das Problem bei allen Transporten in Asien ist, dass man nie sicher sein kann, ob man nun an eine vertrauenswürdige Person gelangt ist oder eine der 99% erwischt, die einen in irgendwelche Resorts oder sonstige Unterkünfte vermitteln wollen um eine Provision zu kassieren und einem dann einen Bären nach dem anderen aufbinden. Wir telefonierten also mit den Resorts um abzuklären, wie viel nur ein Boot kosten würde. Natürlich viel zu teuer, wenn überhaupt möglich. Also setzten wir uns einfach in ein Schnellboot eines Resorts auf Pulau Sibu, so schnell kann der Plan von Tinggi auf Sibu umgeworfen werden :) (war ja alles spontan), welches Gäste die gebucht hatten abholte und fuhren einfach mal auf die Insel mit der Annahme, wenn wir mal da sind, wird es schon irgendwie laufen. Wir hatten zuvor schon mit den Inhabern telefoniert, da wir erfahren haben, dass sie auch Backpacker Unterkünfte zu günstigen Preisen anbieten, jedoch waren diese bereits ausgebucht. Die Alternative natürlich wieder mal für uns zu teuer.

Illegal auf Sibu angekommen wurden wir von der Fähre natürlich direkt am Resort abgesetzt, auf der komplett anderen Seite der Insel wie das Fischerdorf wo wir uns eine Unterkunft suchen wollten. Wir "verhandelten" also ein wenig mit den Besitzern, bis sie uns schließlich ein Angebot machten. Wir bezahlten den Backpacker Tarif, erhielten jedoch eine bessere Unterkunft. Die Gier nach Gäste siegte also und wir hatten einen guten Deal gemacht. Es ging also alles doch noch gut aus, so wie eigentlich immer, wenn man keine andere Wahl hat um einen Rückzieher zu machen. :) Wir waren zufrieden und die Kollegen vom Resort auch.

Die Anlage war wirklich schön, es waren lauter Holzhütten die wir ein Dorf angeordnet waren direkt am Strand. Der ideale Ort also um zu relaxen. Einziger Wehmutstropfen, Die Getränke waren ein wenig teuer, vor allem für das was angeboten wurde, genauso wie das Essen für Malaiische Verhältnisse nicht gerade günstig war und es hat auch nicht jedem von uns immer geschmeckt, außer mir. :) Hab wohl keine Geschmacksnerven mehr... Dafür waren der Strand und das Meer echt ein Traum. Wir schlüpften nach unserer Ankunft also gleich in die Badesachen verbrachten den Rest des Tages mit schwimmen und Ballspielen am Strand. Abends dann ließen wir den Tag mit einem Bierchen und einem "Was bin ich?" Spiel das man ausleihen konnte noch ausklingen.

Tags darauf quälte ich mich um ca. 7 Uhr aus dem Bett, um den Sonnenaufgang direkt an unserem Strand zu begutachten. Ich bekam zwar nur noch das Ende mit, für ein Bild und ein wenig in der aufgehenden Sonne zu relaxen hats allerdings gereicht. Besser war da die Ania, die es schon um 6 aus dem Bett geschafft hat. Eine halbe Stunde später lag ich dann wieder platt im Bett und wir schliefen uns aus bis um 10. Dann ging es erstmal ab zur Morgenschwimmen. Nach einem ermüdenden Schwimmen gegen noch stärkere Wellen als am gestrigen Tag und einer erneuten Ballrunde am Strand, wurde dann erstmal Frühstück und Mittag in einem erledigt.

Nach dem wir dann den Rücktransport organisiert hatten, Boot um halb fünf, dann mit einem Bus direkt bis Singapur, ging es zum Schnorcheln an einen anderen Strand, da das Wasser aufgrund des starken Seegangs an unserem Strand nach 5 Metern schon nicht mehr klar ist. Ich und Ania liehen uns eine Schnorchelausrüstung, Alex hat mal wieder mitgedacht und seine eigene mitgebracht. :) Danach ging es 20 Minuten quer durch den Dschungel auf einen Pfad, der mal über eine kleine Steinwand führte, mal von Ästen versperrt war oder einfach komplett zugewuchert war. Hinzu kam noch die Sengende Hitze und dass so mancher in unserer Dreiereskorte in Flip Flops unterwegs war, zum Glück nicht ich :) Völlig durchgeschwitzt erreichten wir aber den Strand in einer kleinen Bucht und es hat sich wirklich richtig gelohnt. Man ist quasi direkt an einem Korallenriff und sieht schon nach einem Meter die ersten Fische und was für welche. Es gab auch einige Anemonen von denen jede von mindestens einem Clownfisch (Nemo) bewohnt wurde, die uns auch gleich schnellstmöglich verjagen wollten und wie aufgeregt immer auf uns zu schwammen wenn wir über ihnen waren. Es war wirklich unglaublich schön und atemberaubend, was wir dort alles gesehen haben. Einfach wie im Film. Leider mussten wir nach einer Stunde bereits den Rückweg antreten, da wir ja noch bezahlen mussten und jeder Duschen wollte. Aber es war ein unvergessliches Erlebnis und so ziemlich das Highlight an diesem Wochenende.

Punkt halb fünf ging es dann also wieder los mit dem Schnellboot, diesmal jedoch auf einer noch wildereren See als bei unserer Ankunft, was jeder zu spüren bekam, vor allem ich da ich ziemlich weit hinten im Boot saß und klatsch nass in Tanjung Leman ankam. Da blieb kein Auge trocken sag ich da mal. Der weitere Rücktransport verlief dann zwar ähnlich ruppig über die mit Schlaglöchern übersäten Straßen Malaysias, aber zumindest trocken im Auto. :)

Bleibt nur noch zu sagen, dass es ein supergeiles Wochenende war, vor allem konnte jeder von uns mal wieder entspannen und einfach nichts tun. Schaut euch einfach mal die Bilder an, dann wisst ihr denke ich bescheid :)

23.06.07 - 24.06.07 Pulau Sibu

Freitag, 22. Juni 2007

Zurück aus Thailand

Hey hoh alle miteinander! Dienstag Nacht bin ich also nach 16 Stunden Reiseabenteuer wieder sicher unhd wohlbehalten in Singapur von meinem 1 1/2 Wochen Trip nach Thailand angekommen. Es war wirklich eine geniale Zeit und es war sehr schön, mal wieder alle Freunde, die ich hier in Singapur kennengelernt habe wieder zu sehen und noch mehr Freundschaften zu knüpfen. Thailand ist wirklich ein sehr schönes Land, vor allem wenn man es mal abseits der Touristenstraßen erkundet, mit unglaublich freundlichen Menschen. Ich konnte auch ein wenig Thailändisch lernen und wenn man dies dann bei fremden Anwendet, fallen sie fast aus allen wolken und strahlen einen nur noch an, weil sie es nicht gewohnt sind, dass fremde Thailändisch sprechen. Außerdem habe ich durch die Thailändischen Kolleginnen und Kollegen sehr viel Erfahren und gesehen, an dem man sonst vielleicht einfach aus unwissenheit vorbei geht und natürlich jede Menge Spaß gehabt. Nachfolgend also die jeweiligen Kurzberichte für jeden Tag plus die Fotos. Viel Spaß für alle die, die es interessiert und nicht jetzt schon eingeschlafen sind :)

08.06.07 Abflug nach Bangkok

Um halb sechs abends gings also los nach Thailand. Am FLughafen traf ich mich mit 5 weiteren Deutschen und dann gings mit Jet Star Airlines in 3 Stunden nach Bangkok. Dort angekommen suchten wir uns erstmal eine Unterkunft nahe der berühmtberüchtigten Khao Sarn Road, der Backpackerstraße Thailands schlechthin. Wir wurden schnell fündig, da Dominik schon mal in Bangkok war und uns eine Unterkunft empfohlen hat. Nach einer wohlverdienten Dusche gings dann rein ins Getümmel von Bangkok und erstmal zum Essen suchen. Also, ich muss schon sagen, Bangkok ist echt eine verrückte Stadt. Das kann man eigentlich gar nicht beschreiben. Eigentlich geht's dunter und drüber ud doch funktioniert irgendwie alles. Genau das gefällt mir. Man sieht aber auch, vor allem am zweiten Tag fiel mir das auf, dass hier reich und arm sehr eng beeinander liegen und gerade diese Armut ist ein Problem in Thailand und beschwört natürlich auch immer wieder Kriminalität herauf. Gut, uns ist während der ganzen Zeit nichts passiert, aber man sollte wie ich mitbekommen habe schon aufpassen, wo man sich allein so hinverirrt. Ansonsten aber alle Menschen sehr sehr freundich, vor allem wenn man ihnen ein Lächeln spendet. Thailand ist ja bekanntermaßen das Land des Lächelns und es stimmt!

Jedenfalls haben wir dann ein Ort zum Essen gefunden mit dem sich jeder anfrenden konnte und danach wollte die Mehrheit, sprich 5 gegen 1, in eine disco. Gut, ich bin ja bekanntermaßen kein Discogänger aber mein gott, schau mers uns mal an und wollte auch kein Spielverderber sein. Ok, fazit: Ich bin immer noch kein Discogänger und der Eintritt wäre sicherlich anders besser angelegt gewesen, aber seis drum. Die andern sind dann noch in nen anderen Club gegangen und ich zurück in die Nähe der Unterkunft und hab ein wenig die bars ausgekundschaftet, mich ein wenig mit thais und anderen touris unterhalten. War echt lustig und vor allem das bier wurde wieder zu normalen preisen angeboten. :)

08.06.07 Bangkok (Thailand) Tag 1


09.06.07 Bangkok - Sightseeing

Nach einem längeren Abend gings dann am nächsten Tag also auf zum Sightseeing in Bangkok. Als erstes Stand der größte und wohl bekannteste Tempel/Palast Bangkoks an. DEr Grand Palace. Die Tempelgebäude sind zum Teil aus purem Gold und in dem Palast wohnt auch tatsächlich der König von Thailand, der hier ja überall vergöttert wird. Was ich über ihn hier auch so erfahren habe, tun die das gar nicht so zu unrecht, da er sich sehr bemüht, die weniger entwickelten Teile Thailands voranzubringen und die immer größer werdende Schere zwischen Arm und Reich aufzuhalten und zu verkleinern. Jedenfalls war die ganze Anlage schon ziemlich beeindruckend und vor allem sehr anstrengend zu erkunden, weil es wirklich abartig heiß war! Noch dazu durfte man die Anlage nicht in kurzen oder dreiviertel hosen betreten, wegen der Buddhistischen Anlagen, weshlab sich alle Jungs ne Hose leihen mussten. Wie das aussah könnt ihr ja in den Bildern sehen :)


Danach machten wir dann eine Fahrt auf dem Fluß durch Bangkok (Menam Chao Phraya) und dessen Kanäle. Hier sieht man am ehesten, wie sehr hier wirklich Arm und Reich zusammenlebt, da die meisten Häuser an den Kanälen nur kleine, morsche Holzhütten sind. Es war jedenfalls eine gute Möglichkeit, mal etwas mehr von der Stadt zu sehen.
Zurück an der Anlegestelle schlenderten wir dann noch ein wenig über die Märkte, bevor wir dann zum essen einkehrten. Danach ging es dann getrennt weiter. Meiner einer sowie KAtrin und Gereon gingen zurück richtung Unterkunft um uns mal ein wenig auf der Khao Sarn Road bei Tag aus Shoppinggründen umzuschauen. Und wie wollte es anders sein, die Frau kauft, die Männer gucken :)


Nach dem Abendessen später dann stand wieder die Frage, was tun. 5 waren für Club, einer dagegen. Nur diesmal habe ich gleich gesagt, dass ich dann halt wieder allein was unternehm, was wirklich nicht das schlechteste ist. Man lernt ganz schnell neue leute kennen und ich bin dann in eine Bar gegangen, in der eine Live Band gespielt hat. War wirklich nett. Eine sehr ruhige und gemütliche Atmosphäre, ein wenig mit ein paar leuten geradet, usw. So ging auch dieser Tag langsam den Ende hingegen.


09.06.07 Bangkok (Thailand) Tag 2

10.06.07 Treffen mit Long in Bangkok und Weiterfahrt nach Khon Kaen

Am nächsten Tag nach dem Auschecken verabschiedete ich mich dann von meinen Deutschen Mitstreitern und traf mich mit einem Thailändischen Kollegen, den ich in Singapur kennengelernt habe. Er heißt Long und wollte mir bei Kauf des Bustickets behilflich sein. So geschah es dann auch. Wir fuhren mittags um 2 erstmal zum Busbahnhof zum Ticket kaufen. Als dies dann erledigt war, zeigte er mir noch eines der größten Einkaufscenters Bangkoks. Wenn man drin ist ist es wie in jedem Einkaufszentrum. Wären es nicht hauptsächlich Thailändische Kunden, könnte man sich an jedem x-beliebigen Ort der Welt befinden. Ich nutzte zumindest die Gelegenheit um mich noch mit neuen Batterien einzudecken und danach war mal wieder wie immer essen angesagt. :) Jedes mal beim nur dran denken, frohlockt mein Magen! Das Essen in Thailand ist nämlich wirklich spitzenmäßig, allerdings nur für Leute, die es scharf mögen denn im Gegensatz zum Beispielsweise Indischen Essen, welches sehr würzig ist, ist Thailändisches Essen wirklich einfach nur scharf. Aber doch nicht einfach nur scharf, sondern es scharf mit geschmack, einfach unbeschreiblich gut! Ich hab jeden Tag genossen, lässt sich hier schon mal sagen.

Nach einem vorzüglichen Mahl ging es dann wieder zurück zur Bushaltestelle und rein in den Bus. So, di Busfahrt, jaja, das war so was. Also erstmal, der Bus war mega komfortabel. Breite Sitze, riesen Beinfreiheit, sogar ein Klo und TV gabs. Als ich einstieg liefen gerade Thailändische Lieder mit Untertitel zur Karaoke, komisch nur, dass keiner mitmachte :) Abfahrt war um 17 Uhr, sprich nicht weit weg vor Sonnenuntergang in Thailand. Als der Bus losfuhr wechselte das Fernsehprogramm von Karaoke zu dem Film "Staatsfeind Nummer 1". Ich dachte, wow, klasse, Englischer Film und in Thailand sind alle Kinofilme nur untertitelt, das heißt in Originalsprache. Nicht, wenn es sich um eine VideoCD handelt auf der es keine Untertitel gibt. Kurz gesagt, der Film war auf Thailändisch. Ok, also nachdem ich mich kurz über Will Smiths Thailändische Stimme amüsiert habe, beschloss ich zu lesen. Dies ging jedoch eine Stunde lang, dann war feierabend durch Dunkelheit und kein Licht im ganzen bus. Die Lichtzeile über den Sitzen war abgeschaltet. Ok, kein Problem, hören wir halt Musik. NAch einer halben Stunde bemerkte ich, die Ohren tun mir weh, da der Fernseher so enorm laut war und ich versucht habe, ihn mit meinem Kopfhörern zu übertönen. Ok, versuche zu schlafen, ging ebenfalls nicht wegen fehlender Müdigkeit. Also gut, schauen wir halt den Film auf Thailändisch vol an. Eine weitere halbe Stunde verging. DEr Film war schließlich aus und ich hatte noch ganze 4 1/2 Stunden fahrt vor mir. Zu Begin hörte ich noch musik, irgendwann war ich dann aber auch mit allen Liedern durch und was macht man wenn man absolut nichts mer in einem stockdunklen Bus zu tun hat? Genau, man entdeckt die wundervolle Welt der Handyspiele. Eine weiter Stunde verging, dann hat mich auch dies angeödet. Auf der Toilette machte ich dann noch die unsanfte Begegnung mit der Decke des Buses, da Thailändische Straßen ein Kapitel für sich sind. Ziemlich am ende meiner nerven kam ich dann also um 11 Uhr abends in Khon Kaen an. Hallelujah!
Danach lernte ich erstmal einen Freund von Noy, welche ich in Singapur schon kennengelernt habe, kennen, da ich bei ihm in dieser Zeit übernachten konnte. Er trinkt auch gerne mal ein bier, wir hatten also eine gute Zeit zusammen. Die Unterkunft könnt ihr euch ja selbst anschauen... :)


10.06.07 Bangkok und Fahrt nach Khon Kaen (Thailand)

11.06.07 Erkunden von Khon Kaen und Umgebung

AM nächsten Morgen dann fuhr mich Neng, bei dem ich übernachtete, mit seinem Roller dann zur Universität, wo ich mich mit den anderen Thailändern traf, die ich in Singapur kennengelernt habe. Mit Nipa, Ihm, beide in Singapur kennengelernt und Noo, Freundin von den beiden, ging es dann auf erkundungstour. Zuerst in den größten und wichtigsten Buddhistischen Tempel Khon Kaens. Danach war erstmal wieder Mittagessen angesagt.
Als nächstes ging es zurück zur Universität, da Ihm noch arbeiten musste, dafür gesellte sich Noy, welche mich auch vom Bus abgeholt hatte am Tag davor, zu uns.
Wir fuhren ein wenig außerhalb Khon Kaens und besuchte einen weiteren Tempel. Danach machten wir einen abstecher in das "King Cobra Village", ein Dorf, das Schlangen züchtet und shows veranstaltet den ganzen Tag über. Außerdem kann man in einem kleinen "Zoo" Schlangen, Echsen, Aligatoren und sogar Affen und Bären ansehen. ICh war jedoch nicht sehr davon begeistert, da die Gehege viel zu klein waren. Vor allem bei den Affen und Bären. Der Bär hatte sich die ganze Zeit in seiner kleinen Wasserpfütze versucht abzukühlen und manche affen konnten gerade einmal von einer Pobacke zur andern sitzen. Auch die SChlangenshow war nicht so ganz mein Fall. Die SChlangenkünstler reizten die Schlange so sehr, dass sie sich wehrte und sie angriff, woraufhin diese versuchten auszuweichen. Das tat sie vielleicht 2, 3 mal, dann wollte sie nur noch fliehen, was wiederum unmöglich war weil die Akteure sie immer wieder hergezogen haben. Sprich, das ganze sah mehr nach Tierquälerei aus, aber das wussten die Thais vorher auch nicht. Für sie war es ebenfalls der erste Besuch dort.
Am Abend dann traf ich mich mit Jo, ebenfalls einer deen ich schon von Singapur kannte. Er zeigte mir dann das Nachtleen Khon KAen. Endlich wieder gutes Bier zu super Preisen in voll gemütlichen Bars. Ein klasse Abend und ein klasse Tag.

11.06.07 Tempel in und um Khon Kaen, King Cobra Village und Nachtleben in Khon Kaen (Thailand)


12.06.07 Treffen mit Dr. Ron und Markt in Khon Kaen

Nach einem feucht fröhlichen Abend machte ich heute Bekanntschaft mit Dr. Ron, einem Dozenten aus Georgie, USA der hier für eine Woche aus Forschungszwecken tätig war. Ein sehr netter Kerl. Wir haben uns lange unterhalten, viel über Basketball geredet aufgrund seiner Größe (ein Kopf größer als ich, jetzt stellt euch ihn mal neben den Thailändern vor) und warum ich hier bin etc. pp. Ihm hatte ich schließlich auch zwei monströse Essen am heutigen Tage zu verdanken :) da dies sein letzter Tag war und er am Abend nach China weiterreiste.

Zwischen Mittag und Abendessen habe ich dann mit Noy noch mehr von Khon Kaen gesehen. Wir waren auf dem größten Tagesmarkt und im größten Einkaufszentrum. Gekauft habe ich jedoch wieder nichts. :)

Nach dem Abendessen habe ich dann den Abend mit Neng (Mitbewohner) und co. gemütlich ausklingen lassen.

12.06.07 Markt in Khon Kaen und Treffen mit Dr. Ron (Thailand)


13.06.07 Ubol Rat Dam und unterwegs auf dem Nachtmarkt in Khon Kaen

Mehr oder weniger früh am morgen ging es heute zusammen mit Noy und einem Kollegen von ihr, Tung, zum nahegelegenen Ubol Rat Staudamm, der die ganze Region mit Strom versorgt. Der Damm ist auch ein beliebtes Ausflugsziel für die hier ansässigen Thailänder um am Stausee zu picknicken und die kühle Brise zu genießen, was bei den Temperaturen wirklich kein wunder ist. puh!

Nach einem auspowerenden MArsch auf dem Damm und dem angrenzenden Hügel, ging es dann erstmal zum Mittagessen, wo uns der Wirt gleich mal begrüßte mit den Worten: "So junge Ausländer sieht er hier aber selten." Na, vielen Dank auch. :) Er war jedoch sehr nett, konnte soga,r für Thailändische Verhältnisse hier außerhalb von Bangkok eher untypisch, richtig gut Englisch und hat sich sehr für mich und Deutschland interessiert. Genauso wie übrigens Tung. Eine halbe Stunde lang musste ich ihm alles über Schnee erklären. Warum ist er weiß, warum gefriert wasser, warum überleben Fische im Wasser, was passiert wenn der schnee schmilzt, wie hoch kann der schnee liegen und und und. War schon lustig.

Danach musste uns Tung leider auch schon verlassen und wir trafen uns mit Neng und drei Kolleginen aus dem gleichen Labor wie Noy (Alle Thailänder die ich kennenlernte studieren Biologische Fächer) NAtürlich ging es erstmal zum Abendessen aber hey, keine panik, zwischen den Essen lag natürlich mehr zeit als sich das jetzt anhört und danach auf einen Bummel über den kleineren Nachtmarkt gleich neben der Universität. Erneut wie immer ein klasse Tag.

13.06.07 Ubol Rat Dam und Nachtmarkt in Khon Kaen (Thailand)


14.06.07 Trip nach Laos

Heute ging es also auf einen eintagestrip nach Laos. Ein Land, dass mich zuvor schon immer fasziniert hat, jedoch sehr überraschend für mich war, dass wir dort hinfahren. Es ging früh morgens los mit dem Auto bis an die Thailändische Grenzstadt Nong Khai, ca. 2 Autostunden entfernt. In Nong Khai dann mussten Neng und Noo, die beide keinen Reisepass haben, erstmal einen speziellen Grenzpass für Thailänder erstellen, was ca. 30 minuten dauerte. Zuvor haben wir an der Straße ein erneut vorzügliches Mittagessen genossen. Es ist einfach unbeschreiblich, was man hier tagtäglich für Menschen kennenlernt, wie sie leben, kochen, einfach komplett alles ist anders. Irgendwie auch unbeschwerter, wenn auch viele der Familien hier am Hungertuch nagen wie ich von den Thais erfahren habe. Sie hatten zwar früher auch schon nicht überwiegend viel, jedoch durch die Globalisierung steigt der Preis für den Lebensunterhalt, sogar für das bischen was sie brauchen, immer mehr an, jedoch die Verkaufspreise für Reis etwa erhöhten sich kaum. Dies einzudämmen wird wohl die Herausforderrung für Thailand in den nächsten Jahren sein. Jedoch sind all diese Menschen unglaublich freundliche zu einem, vor allem wenn ich meine paar Thailändischen Sätzchen anwende, wird man nur noch angestrahlt und hat sofort gewonnen.

Nachdem alles geregelt war konnten wir uns also auf den Weg über den Grenzfluß, den Mekong, machen. An der Grenze zu Laos angelenagt musste ich noch 3 Formulare ausfüllen und die Grenzgebühr von 30 US$ bezahlen, dann durfte auch ich passieren. Wir mieteten uns dann sogleich ein Auto, welches uns in anbetracht der knappen Zeit die an einem Tag zur Verfügung steht ins 15km entfernte Vientienne brachte und dort auch alle Punkte ansteuerte, die sich Noy herausgesucht hatte, da sie ja schon ein mal vor ort war. Jedoch nicht ohne zuvor zwei Stops an Geschäften einzulegen, wo wir reingehen mussten!, da falls wir was kaufen sollten der Fahrer eine provision bekommt. Gekauft hat allerdings keiner was und dann konnte es auch mit dem eigentlichen Program losgehen. Zuerst stand der größte und wichtigste Tempel Vientiennes an. Ja, ich weiß, ich wiederhole mich mit diesem Satz :)

Danach ging es weiter zu einem Tor im Zentrum, das dem Triumphbogen in Paris sehr ähnelt und ist auch tatsächlich noch ein überbleibsel aus der Französischen Kolonialzeit. Von oben hatte man einen hervorragenden Blick über die Stadt. Weiter ging es mit dem Auto, vorbei am Parlament und anderen Sehenswerten Gebäuden durch die nicht gerade hektischen Hauptstadtstraßen Vientiennes zu einem weiteren Tempel, der jedoch im gegensatz zu dem größten Tempel noch geöffnet hatte. Was mir am meißten an der ganzen Stadt begeistert hat, war diese Ruhe und Gelassenheit die sie ausstrahlte. Ich habe noch nie eine solch ruhige Hauptstadt gesehen und es lässt sich dann leicht vorstellen, wie der Rest des Landes aussieht. Das einheimische "Beer Lao" schmeckt ebenfalls vorzüglich, darum wird mich Laos mit sicherheit nicht zum letzten Mal gesehen haben. Dieser Tag war für mich wieder mal genauso entspannend, wie ein tag am Strand, nur leider viel zu schnell vorbei. Vor der Grenze hat sich jeder noch mit Six-Packs des "Beer Lao" im Duty Free für 2,50€ das Stück eingedeckt und dann gings zurück nach Thailand, besser gesagt Nong Khai wo wir völlig ausgehungert in ein Vietnamnesisch, Thailändischen Restaurant direkt am Mekong einkehrten und ein bombastisches Abendessen hatten.

Nachts um 12 kamen wir dann alle müde aber glücklich wieder in Khon Kaen an.

14.06.07 Trip nach Laos


15.06.07 Chonnabot, Prasat Puaynoi, Abendessen mit Neng und Freunden

Hete stand als erstes eine Fahrt ins ca. 60km entfernte Chonnabot mit Noy und Neng an. In dem kleinen Örtchen wir noch heute die traditionelle, thailändische Webtechnik fabriziert und man kann den vor allem geschicketn Frauen dabei zusehen. Außerdem gibt es eine große Ausstellungshalle, in der mann die ältesten noch erhalten Seidenstücke Thailands besichtigen kann. Kaum zu glauben, aber die Menschen in diesem Ort weben die Kleidung immer noch für sich selbst und zum Verkauf, also keine reine Touristenattraktion.

Anschließend machten wir noch einen Abstecher zu einer noch etwas weiter entfernteren hinduistischen Ruine, die früher mal ein Tempel war. Heute graßen hier vor allem Kühe, die nicht ganz ungefährlich sein können, vor allem ein dachte wohl ständig, wir wollen ihr Kalb angreifen. Naja, hunger hatte ich ja schon wieder ein wenig...

Nach unserer Rückkehr ins 1 Millionen Einwohner starke Khon Kaen war ich am Abend zum Essen mit Neng und seinen Freunden eingeladen. Zuerst ging es auf einen kleinen Markt auf dem wir den Fisch, Gemüse, Zutaten wie Ingwer, Knoblauch, Chili, etc., Obst für den Nachtisch und Eis für die Getränke kauften. Dann gings zu Nengs (und auch meinem) Zimmer zum kochen. Auch meiner einer durfte behilflich sein, jedoch nur beim bearbeiten der Zutaten. Das kochen selbst habe ich dann doch lieber den Profis überlassen, aber versucht durch zusehen ein paar dinge mit nach Deutschland zu nehmen um dort auszuprobieren. Es gab das allseits beliebte "tom sam", was wir so ziemlich jeden Tag asen, weil die Nord - Ost Thailänder diese Speiße über alles lieben, nicht zu unrecht und noch fritiertes Hünchen, eine Art Omlett, Gemüse, Reis und und und. Schaut euch einfach die Bilder an :)

Nach dem Essen wurde dann noch das gestern erstandene "Beer Lao" auf den Kopf gehauen. Thailänder trinken übrigens ihr Bier genauso wie Singapuris gerne mit Eiswürfel. Sehr komisch, wenn mans nicht gewöhnt ist oder kann man sich überhaupt dran gewöhnen? Jedoch wird Bier ohne Eiswürfel hier auch um einiges schneller wieder warm als im guten alten Deutschland. Daher irgendwie auch verständlich. Jedoch wirkliches Sitzfleisch haben sie nicht gehabt. Um Elf sind sie dann auch schon alle wieder aufgebrochen, aber halb so schlimm, es war schließlich noch genug Bier für mich und Neng zum weiterfeiern da. :)

15.06.07 Chonnabot, Prasat Puaynoi, Abendessen mit Neng und Freunden (Thailand)


16.06.07 Nationalparks Thailand, Tag 1

Heute brachen wir (Ich, Noy, Neng, Nipa, Uhm, Num Nim) auf um einiges Natiponalparks in der "Umgebung" zu besuchen und eine Nacht in einem Bungalow dort zu verbringen. "Umgebung" deshalb, weil wir bis zum ersten Park locker 3 STunden im Auto unterwegs waren, wohlgemerkt in einem 5 Sitzer, sprich normales auto, zu sechst. Man stelle sich das mal in Deutschland vor. MAn merkte aber, dass das Auto an seine Kapazitätsgrenze gestoßen ist, da bei jedem kleinen Schlagloch und davon git es in Thailand nicht gerade wenige, die Karosserie auf dem Boden streifte, aber alles halb so wild ;) so lies ich es mir zumindest sagen. Ich war nur froh, dass ich vorne saß. Es hat doch seine Vorteile, wen man ab und zu derjenige mit den längsten Beinen ist.

Angekommen an unserer ersten Station wanderten wir ein wenig auf einem "Berg", von dem man eine super aussicht auf das Grenztal zwischen Nord und Zentral Thailand hat und außerdem noch eine hier sehr beliebte Blume, Kra-Jiao genannt, in scharen auf Wiesen wächst.

Weiter gings dann zum nächsten Nationalpark, in dem wir auch unser Quartier für die Nacht bezogen. Nach unserer Ankunft war erstmal Abendessen angesagt und dann gings auch schon zugleich in den Bungalow. Noy hat Obst von Khon Kaen mitgebracht und so asen und tranken wir noch ein wenig weiter. ICh musste noch ein Thailändisches Kinderlied zum besten geben, dass ich jedoch bis zum Schluss von der Betonung her noch nicht richtig drauf hatte. Hauptsache es gab was zu lachen. Um 10:30Uhr hieß es dann auch schon Licht aus, nicht von uns, sondern vom Nationalpark aus. Kein Strom mehr. Naja, so ist das halt. Duschen aus Tonnen, kein Strom ab halb 11, aber immerhin ein richtiges, normales und anständiges Klo und das tollste daran, es gab sogar Klopapier! Ein klassisches Thailändisches WC sieht nämlich so aus: Ein Stehklo und ein Wasserschlauch daneben, mit dem man dein seinen allerwertesten säubert. Ein Umstand, an den ich mich bis zum Schluss nicht so recht gewöhnen konnte.

16.06.07 Kra-Jiao Flower Field, Pha Hin Ngam und Sai Thong National Park (Thailand)


17.06.07 Nationalparks Thailand, Tag 2

Noy beschloss am Tag zuvor aufgrund der frühen Bettruhe doch schon um 5 aufzustehen und im Sonnenaufgang zu Frühstücken. Hört sich wundervoll an, jedoch ist das aufstehen wie man sich vorstellen kann auch für den schönsten Sonnenaufgang eine Qual. Wir haben aber dann doch geschafft und konnten uns dann auch am restlichen Tag mehr Zeit lassen. Außerdem war der Kaffee die Plagerei wert!

Nach dem ersten kleinen Frühstück ging es dann los mit der Parkerkundung. Das erste Ziel war ein Wasserfall. Gut, nicht besonders groß, aber sehenswert und da wir die einzigen waren wars außerdem richtig schön ruhig. Danach gabs dann erstmal Frühstück Teil 2, gefolgt von einer weiterfahrt auf der Ladefläche eines Pickups auf einen "Berg". Dort ging das wandern dann weiter. Und der Sonnenaufgang ebenfalls, was sich zunehmends bemerkbar machte.

Danach ging es dann weiter in den Tattong Nationalpark, dessen Hauptattraktion ebenfalls ein Wasserfall ist, jedoch ein etwas größerer. Auzßerdem war dieser Park komplett mit richtigen Straßen und Wegen erschlossen, weshalb er eigentlich mehr an einen normalen Park als an einen Nationalpark erinnerte. Der Wasserfall jedenfalls war durchaus sehenswert.

Danach ging es auch wieder zurück nach Khon Kaen. Nochmals 3 Stunden im Auto und dann wars geschafft. Wir relaxten dann erstmal am "Bung Khean Nakhon", dem See in Khon Kaen dessen wasser jedoch ziemlich dreckig ist und auch keine Fische überleben können, da das wasser zu wenig Sauerstoff enthält. Anschließend ging es dann zu dem Essenserlebnis schlechthin. Es ist zu gleich auch das beliebteste Restaurant Khon Kaens und wenn man ein mal da war, weiß man auch warum. Es ist ein BBQ nach Koreanischer Art, jedoch mit Thailändischem Essen. Man wählt aus einem riesigen Buffet das Fleisch, Fisch, Muscheln, Krabben, Schrimps, Frösche, ... aus und grillt es dann selbst am Platz. Dazu gibt's noch Gemüse und auch fertige Gerichte können zusätzlich bestellt werden. Ich weiß jedenfalls nicht mehr, wan ich das letzte Mal so voll war! Das Problem ist, wenn man sich mal was geholt hat, muss man es auch aufessen, da es ansonsten mehr kostet. Buffet halt. Außerdem spielte noch eine Live Band. Zwar überwiegend Thailändische Songs, aber genau das hat auch in die ganze Umgebung gepasst. War jedenfalls ein super Abend!

17.06.07 Sai Thong National Park, Tatton National Park, Khon Kaen See und Korean-Thai BBQ (Thailand)


18.06.07 Edelstoff goes Thailand!

Am heutigen Tag war ein Ausflug vom ländlichen Khon Kaen ins absolut ländliche zu Hause von Nipa angesetzt. Doch zuvor besuchten wir noch ein Dinosaurier Museum in der Nähe ihres zu Hauses, da hier in diesem Teil Thailands jede Menge Versteinerungen und Dinosaurierknochen gefunden wurden und ich war positiv überrascht von dem Museum. Wirklich sehr interessant gemacht und nicht zu sehr in die Länge gezogen.

Danach war es jedoch soweit, wir besuchten Nipas komplette Familie, sprich Ehemann, Mutter, Vater, Schwiegereltern, Tochter, Brüder, Schwestern, usw. Der absolute Test für meine Thailändisch Kenntnisse, da keiner von Ihnen (außer ihr Mann ein ganz kleines bischen) Englisch spricht. Ich schlug mich also so durch und wir hatten erneut ein bombastisches Abendessen. Ihr Mann ist nämlich Fischfarmer, wodurch wir natürlich exzellenten Fisch und Garnelen aßen. Außerdem kam nun auch mein mitbringsel (Danke Thorsten) aus Deutschland an den Mann und die Frau, vier Flaschen original Augustiner Edelstoff. Und was soll man sagen, sie liebten es. Vor allem Ihr Mann konnte nicht genug bekommen. Mit zunehmendem Bier stiegen auch seine Englischfähigkeiten oder zumindest die Fähigkeiten, sein Englisch mit Gestigen und Verbalen Äußerrungen wie brumm brumm, zwosch, usw. zu unterstützen. Erneut hatten wir alle unseren Spaß und es war der Ideale Abschluss einer unglaublichen Reise.

18.06.07 Dinosaurier Museum, Nipas Zuhause auf dem Land (Thailand)


19.06.07 Heimreise

Nach gerade mal zwei Stunden schlaf kroch ich um 5 Uhr morgens wieder von meiner Matratze um noch einmal mit allen in einem beliebten Frühstückslokal zu frühstücken. Es hat sich wirklich gelohnt, denn sowas wie dieses Frühstück hatte ich echt noch nie. Hat echt super geschmeckt.

Dann gings um 8Uhr los mit dem Bus nach Bangkok. Diesmal dachte ich, hast du ja keine Probleme mit dem Schlafen. Scheibenkleister. Unmittelbar nachdem sich der Bus in Bewegung setzte, lief auf dem Fernsehschirm "Fluch der Karibik 3", zur Info: der läuft auch hier noch im Kino!, natürlich wieder auf Thailändisch. Gut, kein Problem, ich habe ihn ja erstens schon gesehen und zweitens wollte ich nur schlafen. Der Film lief aber in so einer dermaßen Lautstärke und dazu noch die kreischende Musik und Stimmen, da die Qualität etwas zu wünschen übrig lies, so dass selbst ich nicht schlafen konnte. Ich freute mich schon auf das ende des Films, da ich ja wusste vom letzten mal, es kehrt dann ruhe ein. Haha. Dann wurde erstmal schön eine Thailändische Gameshow eingelegt, die Lautstärke noch ein Stück hochgedreht und was für ein Geschrei das war, brauch ich euch ja nicht erzählen. So kam ich dann in Bangkok an. Mit zusammengenommen einer Stunde Schlaf in unregelmäßigen Abständen.

Am Flughafen angekommen musste ich dan noch warten bis mein Flieger ging. Ich dachte mir, vielleicht kann ich wenigstens im Flieger schlafen. Mal wieder getäuscht. 3Stunden lang ununterbrochene Turbulenzen mit immer wiederkehrenden kleineren und zum Teil auch größeren Luftlöchern. An SChlaf war von meiner Seite gar nicht zu denken. Aber scheinbar war dies alles ganz normal, da alle anderen um mich herum die Ruhe selbst waren, genauso wie der Kapitän bei seinen durchsagen.

Nach 16Stunden Reiseabenteuer kam ich dann wieder in Singapur an. Dann noch schnell ins Taxi und Daheim ab ins Bett. Aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt. War echt ne schöne Zeit.

19.06.07 Die 16 stündige Heimreise (Thailand)


Freitag, 8. Juni 2007

Abflug nach Thailand

Heute Nachmittag geht also mein Flieger nach Thailand, wo ich mich für die nächsten 1 1/2 Wochen im Zuge der Ferien an der Polytechnic wegen der Testkorrekturen aufhalten werde. Von heute (Freitag) Abend bis Sonntag Nachmittag werde ich in Bangkok sein, dann 6 Stunden mit dem Bus nach Khon Kaen fahren, eine Provinzstadt nahe der Grenze zu Laos, wo ich die 5 Thailändischen Studenten besuchen werde, welche ich hier in den Appartments kennengelernt habe und mit ihnen den Rest der Zeit verbringen, bis ich dann am Dienstag, 19.06., wieder in Singapur ankommen werde.
Während dieser Zeit werdet ihr also von neuen Einträgen meinerseits verschont bleiben :) Jedoch danach natürlich wieder umso mehr. Also, hoffe ihr habt auch eine gute Zeit im wie ich ja mitbekommen habe, nicht allzu trüben und kalten Deutschland!

Donnerstag, 7. Juni 2007

Neues vom täglichen Nervenkitzel...

euer Dschungelforster war wiedermal beim Weg zur Arbet als Tierjäger tätig und wurde fündig, seht euch nur dieses ausgefallene, äußert seltene Prachtexemplar eines Varans an! :)






als ich ihn gesehen habe, stand er vielliehct 30cm neben mir und hat mir seinen Riesen Waschlappen von einer Zunge entgegengestreckt. Hier ist er schon auf der Flucht vor dem meißtgefürchtesten Tier um mein Appartment herum, schätze mir selbst...