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Donnerstag, 19. März 2009

Geburtstagsfeier und ein Überraschungsgast...

Hallo alle mittanand!

So, lang lang ists her, aber hier wuchte ich mal wieder ein paar Sachen ins Netz rein. Es hat sich die letzten Tage auch echt viel getan. Am Mittwoch letzter Woche bekam ich nämlich völlig überraschend Besuch aus Deutschland. Und zwar von der Tanja! Ich war echt absolut baff und mir hat’s für ca. 2 Stunden regelrecht die Sprache verschlagen. Erst am Abend habe ich so langsam realisiert, dass Sie wirklich da ist. An Diplomarbeit war die nächsten Tage natürlich nicht mehr zu denken, was nach Rücksprache mit meinem Betreuer auch kein Problem war und so musste schnell ein Alternativprogramm aufgestellt werden. In den nächsten Einträgen könnt ihr ein wenig Nachverfolgen, was wir so unternommen haben und natürlich sind auch wieder ein paar Bildchen mit von der Partie. Aber fangen wir erstmal ganz vorne an:

Ich habe ja nämlich noch gar nicht von meinem Geburtstag berichtet. Es war wirklich ein netter Abend, als wir reingefeiert haben mit wahnsinnig vielen Leuten. Viele haben sich an die Abmachung, selbst etwas zu trinken mitzubringen gehalten, viele aber auch nicht. Irgendwie hat dann aber doch alles gereicht. Um 12 gab’s dann nen Schokokuchen mit einem Löwen darauf als kleine Anspielung auf die noch kommende Zeit in Afrika. Außerdem habe ich von den beiden Holländerinnen noch einen Schal aus 100% schottischer Schafswolle erhalten. Um 6 Uhr morgens war dann allmählich Schluss und ich hab am Sonntag mehr oder weniger ausgeschlafen. Einer musste die Sauerei schließlich wieder wegmachen. :)

Drei Tage später war es dann soweit. Tanja kam zu Besuch. Ganz allein hat sie sich bis nach Paisley durchgekämpft und mich in der Fußgängerzone abgepasst. Ich war sooooooo baff! Und bin’s auch jetzt noch wenn ich wieder dran denke. Sind dann erstmal in ein Pub zum Essen und ich hab erstmal einen Most gebraucht, um etwas runterzukommen. Tanja hat ihr erstes Bier auf Britischem Boden ausgetestet. Abends haben wir dann noch ein paar Leute im Wohnheim besucht und bei den Holländern zu Abend gegessen. Zuvor haben wir uns noch überlegt, was wir morgen machen wollen und sind dann auch recht zeitig ins Bett geplumpst.

Vor lauter Aufregung gibt es auch wenige Bilder von diesem Tag. Nicht einmal an meinem Geburtstag habe ich Bilder gemacht. Ich hatte es schlichtweg vergessen. Konnte bisher auch von niemand anders Bilder auftreiben, werde die aber nachreichen sobald ich mal welche habe. Dafür sind noch ein paar Bilder von nem Pokerabend dabei, welcher ein Tag nach meinem Geburtstag war und bei dem ich sage und schreibe 3 Pfund gewonnen habe! Und das beim ersten mal Pokern um Geld. :)

09.03.09 Poker & 11.03.09 Ankunft von Tanja

Besuch von Tanja - Tag 1: Largs

Am ersten Tag ging es schon früh um 8 ab nach Largs. Dort haben wir dann auch ein Mal übernachtet, um dem Trubel hier im Wohnheim ein wenig zu entkommen. Largs ist ein nettes kleines Städtchen an der Küste und befindet sich ca. 30km Luftlinie westlich von Paisley. Man kann dort sogar per Bus hinfahren, was dann auch unser Fortbewegungsmittel war. Die Fahrt war, bis auf die alten, klapprigen Busse hier, auch sehr schön, da man durch typisch schottische Landschaften fährt (klingt irgendwie auch logisch wenn man in Schottland ist… ;) ). Largs ist übrigens auch der Ort, an dem als letztes noch Wikinger in Schottland lebten, bis Sie in der Schlacht von Largs vertrieben wurden. Dementsprechend findet man dort auch ein Museum vor, welches allerdings 5 Pfund eintritt gekostet hätte und das war es uns dann auch nicht wert. Der eigentliche Grund, warum wir hier her fuhren war auch, um ein wenig zu wandern. Ich habe schon kurz nach meiner Ankunft mir eine Broschüre mit verschiedenen Wanderwegen in Schottland besorgt und dort war eben unter anderem einer in Largs beschrieben. Schwierigkeit: Leicht, was gut war da Tanja ja auch keine Trekkingschuhe dabei hatte bzw. nach unserer letzten Wanderung keine mehr hat :) Zur Wanderung und dem Schwierigkeitsgrad komme ich aber gleich wieder zurück.

Erstmal musste nach der Ankunft natürlich eine Unterkunft gesucht werden. Aber als aller erstes machte Tanja beim Aussteigen Bekanntschaft mit dem schottischen Wind, den sie zwar schon von Paisley her kannte, aber hier an der Küste ist es natürlich noch um einiges extremer. Nach einer 2 minütigen Winderfahrung gesellte sich dann noch regen dazu und so war statt Unterkunftssuche erstmal Unterstandssuche angesag. Tja, spätestens jetzt kann man sagen: Willkommen in Schottland! :) Aber genauso schnell wie der regen kommt, geht er ja auch meist wieder, was dann auch der Fall war. Sind dann schnell im Touribüro vorbeigehechtet, um vielleicht noch ein paar Unterkünfte zu erhalten, die im Reiseführer nicht aufgeführt sind. Der Touribeauftragte war ein sehr freundlicher Schotte, der sich sehr bemühte, verständliches Englisch zu sprechen. Auch wenn Tanja davon überzeugt war, er wäre keiner weil es sich für sie als ausländisches Englisch anhörte. Tja, das sagt ja mal schon wieder alles zum Thema schottische Sprache. :)

Wir haben dann auch ein sehr schönes Bed & Breakfast gefunden mit einer sehr freundlichen Inhaberin. Wir hatten sogar einen Fernseher, den ich zum ersten Mal wirklich richtig benutzt habe, da ja einen Tag zuvor in Winnenden der tragische Amoklauf geschah, so konnten wir uns abends in den lokalen Nachrichten noch ein wenig darüber informieren. Echt der Wahnsinn, wie das um die Welt ging.

Nach dem wir die Unterkunft im Sack hatten, ging’s dann los mit der Wanderung. An der ersten Abzweigung haben wir uns auch gleich mal verlaufen, weil absolut kein Schild dran stand, in welchen kleinen Weg es jetzt reingeht. So geschah es, dass wir die eigentliche Route in umgekehrter Richtung liefen. Was jedoch, wie sich noch herausstellen sollte, äußerst günstig war. Es ging nämlich auf gut begehbaren Wegen mit tollen Aussichten immer nahe der Küste entlang. Unterwegs trafen wir, wie es sich in Schottland gehört, Schafe und sogar Pferde. Ein Schloss war auch in der Karte eingezeichnet, zu dumm nur dass es sich um eines handelt, das wirklich noch bewohnt wird und das ganze Grundstück daher privates Eigentum ist. Hatten eher auf eine Ruine gehofft, aber so ist es eben. Dann hörte der gute Weg auf und es ging auf Trampelpfaden ein kleines Stück den Berg hoch. Noch mal zur Erinnerung, Tanja hatte nur Turnschuhe dabei. Dann hörte auch dieser Weg auf und es ging durch eine Schafweide hindurch, was zu Beginn wirklich sehr schön war. Sogar die Schafherde lief uns über den Weg. Es wurde allerdings immer matschiger sodass es selbst mir mit Trekkingtretern die Schuhe bei jedem Schritt fast auszog. Aber so schnell gaben wir nicht auf und haben uns irgendwie durchgemogelt bis die nächste Weide kam und die war wirklich nur noch mit Gummistiefeln passierbar. Tja, so ist das eben wenn man im Spätwinter hier wandern geht. Das muss nicht immer klappen. Also blieb uns leider nichts anderes übrig als umzukehren. Die Wanderung war allerdings trotzdem sehr schön, auch wenn es natürlich ein wenig blöde ist, bei einem Rundweg den gleichen Weg wieder zurückzulaufen.

Abends haben wir uns dafür das Bier im Pub auch richtig verdient. In der ersten Kneipe war eine „Open Mic Night“, d.h. jeder, der irgendwie ein Instrument spielen oder singen kann oder zumindest meint, es zu können, darf hier auftreten. Ein Stammgast legte ein paar Lieder hin und wir haben uns mit jeder Menge Leute unterhalten. War wirklich eine super Atmosphäre. Sind dann noch ein Pub weitergezogen, wo bedeutend mehr los war. Danach waren wir aber wirklich platt und es war auch schön, mal wieder in einem ordentlichen Bett zu schlafen (das im Wohnheim ist wirklich nicht gerade der Brüller, aber das tuts).

12.03.09 Largs

Besuch von Tanja - Tag 2: Largs, Glasgow und Paisley

Am zweiten Tag in Largs gabs erstmal ein bombastisches Frühstück im Bed & Breakfast. Es war wirklich wahnsinnig lecker aber auch das erste Mal, dass ich ein Britisches Frühstück unmittelbar nach dem Aufstehen gegessen habe. Sonst war ich ja zuvor immer ein wenig unterwegs. Dementsprechend vollgegessen waren wir auch danach. Ich hätte echt am Tisch auf der Stelle ein Nickerchen machen können. Aber es galt schließlich gleich Weiterzuziehen, also keine Zeit für Müdigkeit :)

An diesem Tag wollten wir nach Glasgow fahren um uns die Stadt ein wenig anzuschauen und auch ein bisschen Einzukaufen (Glasgow ist DER Ort in Schottland für Shopping), da am Abend im Studentenausschuss eine Pyjama-Party angesetzt war auf die wir hingehen wollten. Also gings mit Bus wieder zurück nach Paisley und von dort weiter nach Glasgow. An der Bushaltestelle in Largs trafen wir noch eine nette schottische Dame, die ebenfalls fast bis nach Paisley fuhr. Mit Ihr haben wir uns viel auf der Fahrt unterhalten. War wirklich interessant. Ich merkte auch, dass ich mich immer mehr an den schottischen Dialekt gewöhne, auch wenn ich sie trotz allem nicht immer verstehen konnte.

Angekommen in Glasgow sind wir einfach mal drauf losgelaufen. An dem Tag war auch noch Red-Nose-Day, wodurch auf der Straße jede Menge Musiker spielten um Geld zu sammeln, das dann gespendet wird. Einer Dudelsack-Band schauten wir länger zu. Die waren echt der Wahnsinn! Ein bisschen gespendet haben wir natürlich auch. Ansonsten sind wir einfach weiter durch die Stadt getapst und haben die Atmosphäre aufgesogen, mal wieder beim „Fish & Chips“ Stand vorbeigeschaut (Schottland verpflichtet eben) und Tanja hat sogar noch nen richtig feinen Pyjama gefunden. Ich hab mir noch ne Rumgammel-Jogginghose für 3 Pfund gekauft und so sind wir dann des Abends auf die Feier. Zuvor haben wir noch ne Aufwärmfete bei uns in der Küche veranstaltet. Fands echt super, dass ich Tanja mal alle vorstellen konnte, von denen ich immer erzähl. Die Anschließende Pyjamafeier war dann auch total klasse, wenn auch die Musik noch nie so schlecht war wie an diesem Abend. Egal, wir hatten trotzdem Spaß und Tanja konnte mal sehen, wo ich mich hier in der Regel so rumtreibe! :)

13.03.09 Largs, Glasgow und Paisley

Besuch von Tanja - Tag 3: Edinburgh

Nach einer wirklich sehr kurzen Nacht ging es an diesem morgen schon früh wieder los mit dem nächsten Trip. Dieses mal nach Edinburgh, die Hauptstadt Schottlands, wo wir wieder eine Nacht bleiben wollten. Nachdem wir uns also aus dem Bett gequält hatten, machten wir uns wieder auf den Weg nach Glasgow, um dort in einen Fernbus umzusteigen der uns 1 ¼ Stunden nach Edinburgh bringen sollte. Ein weiterer Grund nach Edinburgh zu gehen war, dass an diesem Tag das Rugby Spiel Schottland gegen Irland dort stattfand. Derzeit läuft der „6 Nations Cup“ (6 Nationen Meisterschaft), was so was wie die Europameisterschaft im Rugby ist. Teilnehmer sind Schottland, Irland, England, Wales, Frankreich und Italien, eben die einzigen Länder Europas bei denen Rugby professionell gespielt wird, bzw. auch öffentliches Interesse genießt. Karten fürs Stadion sind schon seit Ewigkeiten ausverkauft und die schlechtesten Plätze bekommt man bei eBay für 200€, aber wir wollten ja auch hauptsächlich die Atmosphäre drumherum erleben. Einziges Problem: die Unterkunft. Es gibt wirklich UNZÄHLIGE Unterkünfte in Edinburgh (immerhin die meistbesuchte Stadt in Großbritannien nach London) und alle waren komplett ausgebucht. Nur ein einziges Hostel hatte noch ein Zimmer frei. Wir hatten echt großes Glück, das wir überhaupt noch was fanden, aber irgendwie findet sich eben immer ne Lösung. Dass dies ein Rugbywochenende war ließen sich alle Unterkünfte aber auch schön vergolden. So musste man überall einiges mehr fürs Zimmer bezahlen als es sonst kostet. Uns erging es da nicht anders, aber was will man machen.

Nachdem wir also glücklich einquartiert waren ging’s gleich los, um ein wenig die Stadt zu erkunden und dann auch alsbald ein Pub zu finden um das Spiel anzuschauen. Edinburgh ist wirklich eine sehr schöne Stadt. Viele Gebäude sind noch richtig gut vom Mittelalter erhalten und natürlich hat die Stadt auch eine turbulente Geschichte aufzuweisen. Das weltberühmte Schloss/Burg in Edinburgh ist natürlich der Tourimagnet. Es ist aber auch echt der Hammer, wie es auf diesem Feld mitten in der Stadt trohnt. Die Besichtigung für 11 Pfund haben wir uns dann aber doch nicht gegeben. Es soll auch wirklich nur Geldmache sein, so wie das eben bei vielen großen Touristenattraktionen ist. Dafür hört man hier jeden Tag schottische Musik satt! Egal wo man steht, von irgendwo her hört man immer einen Dudelsack spielen.

Nach einer kleinen Stadttour haben wir dann ein Pub aufgesucht, welches Essen serviert, um dort vielleicht anschließend auch das Spiel zu schauen. Zu Essen gab’s Haggis, einmal Original für mich und für Tanja die vegetarische Version (zur Erinnerung: Haggis ist das Nationalgericht der Schotten und besteht aus im Schafsmagen gekochte Schafsinnereien, die dann noch besonders gewürzt werden. Dazu gibt’s gestampfte Kartoffeln, Steckrüben und Whiskeysoße). Der Haggis war wirklich der beste, den ich bisher in Schottland gegessen habe. Tanja war’s leider ein wenig zu scharf, aber ansonsten war der vegetarische auch echt ein Genuss. Glücklicherweise hatte Sie ja Ihren menschlichen Abfalleimer dabei. :) Dem Pub sind dann aber immer mehr die Leute weggelaufen, sodass wir beschlossen, auch ein anderes aufzusuchen, da wir ja hauptsächlich wegen der Stimmung hier waren.

Auf dem alten Exekutionsplatz der Stadt, wo es heute viele Pubs gibt, haben wir dann auch eins gefunden. Wir hatten echt glück, da es nach Spielbeginn dichtmachte, sowie die meisten anderen Kneipen auch (da es sonst Überfüllungen geben würde). Das Spiel fand ich dann auch war ein gutes, zumindest soweit ich das als nicht Rugby Experte beurteilen kann. Zu Beginn bei der Schottischen Hymne bebte natürlich das ganze Pub und im zweiten Spielabschnitt war etwas mehr Stimmung als im ersten. Was ich aber super fand, dass überall Iren und Schotten gemeinsam feierten, auch nach dem Spiel. Schottland hat übrigens verloren. Aber die Iren sind momentan auch die beste Mannschaft Europas.

Am Abend haben wir noch eine Tour durch den Untergrund gemacht, welche auch ein wenig gruselig beschrieben wurde. Edinburgh ist mit unterirdischen Kammern durchzogen, in denen früher sogar Menschen lebten und in der Regel innerhalb eines Jahres aufgrund der widrigen Lebensumstände starben. Wir hatten einen Führer, der wirklich klasse war, da er super die alten Geschichten erzählen konnte. Ein großes Problem der Schottischen Geschichte ist, dass vieles auf Mythen aufbaut und es sehr schwer ist, zu erkennen, was stimmt und was erlogen ist. Jedenfalls geht unter anderem ein Mythos um, dass in den Kammern ein Poltergeist sein Unwesen treibt. In der letzten Kammer, die stockdunkel war, kam er dann auch, der Poltergeist. Natürlich in verkleideter Form, aber wir sind alle so dermaßen erschrocken, das war echt der Wahnsinn. 10-15 erwachsene Menschen schreien wie kleine Kinder. Echt hart. Die Tour hat sich wie gesagt aber echt gelohnt, weil man eben einiges über die Geschichte der Stadt und des Landes erfuhr und er auch ein paar lustige Stories erzählte.

Danach sind wir noch zum Schloss gelaufen um bei Nacht einen Blick drauf zu werfen. Anschließend ließen wir den Tag im Pub bei Liveband und Whiskey ausklingen, wobei ich (sowie Tanja denke ich) wohl absolut kein Whiskeytyp bin. Ich denke, es ist auch schwer, guten von schlechtem Whiskey zu unterscheiden, wenn man sonst keinen trinkt. Ist ja dasselbe mit Wein. Aber wir haben ihn beide tapfer ausgetrunken und eins muss man ihm lassen, mir war es danach nicht mehr kalt und ich habe auch keinen Zug am Hals mehr gespürt. :)

14.03.09 Edinburgh

Besuch von Tanja - Tag 4: Edinburgh und Paisley

Der nächste Tag in Edinburgh begann mal wieder, wie sollte es anders sein, mit einem Britischen Frühstück. Diesmal aber in einem Pub. Es gab das übliche (Wurst, Ei, gebackene Bohnen, gebratene Blutwurst, Speck, Toast) und sogar ne vegetarische Version mit Gemüsewürste die echt lecker waren. Um die anschließend eintretende Fressnarkose schnellstmöglich abzuschütteln, beschlossen wir, auf einen kleinen „Berg“ (vielmehr Hügel) zu laufen der sich am Rande des Stadtzentrums befindet. Auf dem Weg kamen wir noch an einem alten Friedhof vorbei.

Auf dem Hügel hatte man wirklich einen super Blick über die Stadt. Außerdem war man auch mal wieder ein wenig im satten, schottischen Grün. Immer wieder ein Genuss. :) War jedenfalls eine gute Idee, dort hoch zu gehen. Danach haben wir uns noch ein wenig die Teile der Altstadt angeschaut, die wir bisher noch nicht gesehen haben und einfach die Atmosphäre genossen.

Am Nachmittag hieß es dann auch schon wieder Abschied nehmen und die zweistündige Heimreise nach Paisley anzutreten. Dort angekommen musste noch schnell im Supermarkt das nötigste besorgt werden. Am Abend hatten wir dann eine kleine Abschiedsfeier zu Ehren des Gastes aus Deutschland. James, mein indischer Mitbewohner, wollte für uns kochen, was wir natürlich dankend annahen und es war wirklich richtig lecker (gebratener Reis, gebratenes Rindfleisch und Gemüse-Pilz-Pfanne). Danach sind wir einfach noch ein wenig zusammen gesessen und haben den Tag bei ein paar Bier ausklingen lassen.

Am nächsten Morgen ging’s dann sehr früh los Richtung Flughafen und es hieß wohl oder übel wieder Abschied nehmen. Wie immer gingen die Tage viel zu schnell vorbei, aber es war wirklich ne sehr schöne Zeit! Zwar nicht sehr erholsam aufgrund der vielen Ausflüge (vor allem Tanja braucht nach eigener Aussage erst mal Urlaub vom Urlaub :) ), aber so was nimmt man natürlich gerne in Kauf. War echt ne super Zeit!

…Und dieses Wochenende geht’s schon wieder weiter. Ich, Holger und Steffen wollen wieder eine Tour mit dem Auto machen. Diesmal den Süd-Östlichen Teil Schottlands, da wir das letzte Mal ja „nur“ den Süd-Westen erkunden konnten. Da freu ich mich natürlich schon wie bolle drauf! Freitag gegen 14:00Uhr geht’s los. Aber hier erst mal die Bilder vom letzten Tag mit Tanja. Macht’s gut und habt ne schöne Zeit! Bis die Tage!

15.03.09 Edinburgh und Paisley