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| 21.02.09 Tour durch Süd-West Schottland Tag 2 - Von Ayr an der West - und Südküste entlang |
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Dienstag, 24. Februar 2009
Tour durch Süd-West SChottland: Tag 2- Von Ayr zum Galloway Forest Park
Der zweite Tag begann gegen 7:30Uhr. Nachdem alle Gelenke wieder eingerenkt waren, ging es erstmal an den Strand zum Frühstücken und aufwachen. Dort konnten wir in der Ferne auch noch die Burgruine von Ayr erkennen, die sich direkt an der Küste befindet. Es ging anschließend weiter Richtung Süden immer an der Westküste entlang. Zwischendrin sind wir immer mal wieder angehalten, um die schöne Landschaft zu genießen und auch eine Burgruine haben wir noch entdeckt. Nächster planmäßiger Stopp war Culzean Castle, eines der besterhaltendsten Schlösser in Schottland und somit auch eines der wichtigsten. Der Eintritt in das Schloss kostet auch satte 15€, was wir uns vor Ort überlegt hätten, ob wir die investieren wollen. Aber da Winter und gerade keine Saison ist hat auch dieses Schloss, wie auch viele andere Sehenswürdigkeiten auf unserem Ausflug, geschlossen gehabt. Wer will, kann für 500€ hier sogar in den Gemäuern noch übernachten. Drumherum ist alles noch sehr gut erhalten, wie zum Beispiel Schießpulvertürme oder auch Seen und Parkanlagen. Wir machten noch ne kleine Wanderung und reisten dann wieder weiter an der Küste entlang nach Süden. Das Ziel war die Halbinsel im äußersten Süd-Westen Schottlands, wo sich auch der südlichste Punkt (Mull of Galloway) befindet. In Stranraer, einer etwas größeren Hafenstadt, nahmen wir noch ein zünftiges Englisches Frühstück zu uns und es konnte gestärkt weitergehen um die Halbinsel zu erkunden. Hier fanden wir viele wunderschöne grüne Hügellandschaften und Klippenszenerien vor. Wir sind immer wieder einfach ein wenig herumgewandert, sodass wir fast die Zeit vergessen haben und der Tag immer schneller zu Neige ging. Gerade so schafften wir es noch bei Sonnenuntergang zum südlichsten Punkt Schottlands und sind anschließend wieder ein Stück Landeinwärts nach Newton Stuart gefahren, um dort die Jugendherberge aufzusuchen um uns zu erkundigen, was dort die Nacht denn kosten würde. Tja, leider war die Herberge dieses Wochenende von einer Gruppe gemietet worden und Bed & Breakfast war uns zu teuer. Es ging daher erstmal in ein Pub. Weil wir von der ganzen Tour doch wieder ziemlichen Hunger nach etwas richtigen hatten (Brot und Kekse hatten wir ja dabei), war es gar nicht so einfach, noch eines zu finden, welches Essen servierte. Als wir dann eines fanden, beschloss ich meinen ersten Haggis zu probieren. Das Nationalgericht Schottlands. Haggis ist mit Schafsinnereien gefüllter Schafsmagen, der drei Stunden gekocht werden muss. Meiner (und auch Holgers, der das gleiche aß) war aber komischerweise zerkleinert. Dabei wird er eigentlich im Ganzen serviert. Tja, dieses Gericht muss wohl noch mal wo anders probiert werden. Zu späterer Stunde fuhren wir dann noch ein wenig weiter Richtung Galloway Forest Park, einem Nationalpark und gleichzeitig das größte zusammenhängende Waldgebiet Schottlands, wo wir am nächsten Tag eine Wanderung machen wollen. Übernachten in der Juhe viel ja flach, daher packte ich noch mitten in der stockdunklen Nacht mein Zelt aus. Holger und Steffen schliefen im Auto. Obwohl ich der festen Überzeugung war, meine Luftmatratze in Paisley eingepackt zu haben, war dies wohl nicht der Fall und es blieb mir nichts anderes übrig, als einen dünnen Teppich von Holger und ein Badetuch von Steffen als Ersatz zu nehmen. Es war zwar trotzdem noch ziemlich kalt vom Boden her und natürlich auch sehr uneben, es ging aber gerade noch so. Problematischer war eher, dass ich meine dicken Socken im Auto liegen lassen hab und dies erst eine Stunde später bemerkte. Ich kann daher nun bestätigen, dass es sich mit eisigen Füßen ziemlich unruhig schläft. Immerhin, am Oberkörper und Hals war es mir warm und ich kam daher ohne Erkältung davon. Nur mit etwas wenig Schlaf…
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1 Kommentar:
WOW - wunderschöne Bilder! Da wär ich auch gern bei gewesen....;)
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