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Samstag, 6. Juni 2009

Ereignisreiche Wochen kurz vor dem großen Finale

Halooooo verehrtes Blogpublikum,

puh, was für Wochen. Erst stand über eine ganze Woche hinweg Abschiednehmen von vielen neuen Freunden die ich hier gefunden habe an, da das Semester am 23.05. offiziell geendet hat und somit jeder wieder in Ihr jeweiliges Herkunftsland zurückreisten. Natürlich alle an unterschiedlichen Tagen, weshalb ich gegen Ende der Woche dann echt ganz schön bedient war. Bevor sich die ersten wundern: Ich bleibe noch, da meine Diplomarbeit nicht strikt an die Semesterzeiten gebunden ist sondern eher einen Arbeitsaufwand darstellt. Bin also noch bis Ende Juni hier am buckeln.

Am besagten 23.05. musste ich dann noch aufgrund von Reinigungs- und Renovierungsgründen für die restliche Zeit in eine andere Wohnung umziehen (gleiches Wohnheim, allerdings anderes Gebäude; ich wohne jetzt mit 5 Franzosen zusammen) und ebenfalls am selben Tag kam dann abends Dominik aus Stuttgart an um mich für ein paar Tage zu besuchen. Nach seiner Abreise kam dann zwei Tage später der letzte Gast aus dem deutschen Lande vorbei, die Frau Mama. Und jetzt wuchte ich hier eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse in meinen Blog, damit Ihr auch was zu gucken habt.

Bevor jetzt allerdings bedenken aufkommen wegen meines Zweitjobs Diplomarbeit neben dem Fremdenführer kann ich schon mal für Beruhigung sorgen. Es wird jetzt zwar sicherlich eine stressige Zeit, wie das eben so ist wenn man eine Arbeit fertig stellt, aber werde das schon hinbekommen. Positiv denken. :)

So, dann leg ich mal los. Aber hier erst noch ein Gruppenfoto mit vielen der Leute, die ich in meiner Zeit hier kennen gelernt habe. Es entstand in besagter Abschiedswoche.

23.05.09 Besuch von Dome - Unterwegs im Nachtleben von Glasgow

Nachdem ich also den ganzen Tag über umgezogen bin und dazwischen immer wieder den letzten Abwanderern Lebewohl gesagt habe, traf ich mich am Abend mit Dominik, den ich während meines Studiums in Stuttgart kennen gelernt habe, am Bahnhof in Glasgow. Wir gaben dann dort erstmal sein Gepäck ab und machten noch eine kleine Tour durch Glasgow. Zuerst haben wir in einem Pub zwei Bier gezischt bevor wir noch einen Rock Club aufmischten. War echt ein super Laden!

Anschließend habe ich dann Dominik in die britische bzw. schottische Imbisskultur eingeführt. Fürs erst Griff er zu Pommes mit Käse, natürlich mit Salz und Essig. Während wir mit dem Essen Richtung Nachtbus watschelten konnten wir an einer Kreuzung noch eine Kuriose „Schlägerei“ beobachten. Ein Auto bog ab und hupte, weil einer bei Rot die Straße überquerte. Dieser ließ sich zu einer Handgeste hinreißen, woraufhin die Beifahrertür am Auto aufging, ein Herr ausstieg und das Auto weiterfuhr. So, warum jetzt „Schlägerei“? Da nun jeder zu ein, zwei Schwüngen ausholen durfte. Die Choreografie verfehlte Ihr Ziel woraufhin beide in andere Richtungen weitergingen. Komisch, komisch, komisch. So lustig wie die ganze Situation war muss man allerdings festhalten, dass es in Glasgow und anderen Dichtbesiedelten Teilen Schottlands ein echtes Problem mit Schlägereien und vor allem Messerstechereien gibt. Das liest und hört man zumindest immer in den Nachrichten. Dies liegt in Glasgow in einem gewissen Maße wohl auch an den beiden bis aufs Blut verfeindeten Fanlager der hier ansässigen Fußballclubs Glasgow Rangers und Glasgow Celtics, in dessen Zusammenhang sogar immer wieder Menschen sterben. Es passieren einfach überall auf der Welt unschöne Dinge.

Jedenfalls haben wir beide sicher und heil den nächsten Nachtbus erwischt und durften dann noch ca. 40min von Paisley Zentrum zum Wohnheim schlendern. War echt ein super Abend bzw. man kann fast schon sagen halber Tag. :)

23.05.09 Besuch von Dome - Erster Abend in Glasgow

24.05.09 Besuch von Dome - Saisonfinale im Celtic Park und Kneipentour in Glasgow

Für den heutigen Tag nahmen wir uns vor den letzten Spieltag der schottischen Fußballliga hautnah im Stadion zu erleben. Daher machten wir uns gleich nach dem Aufstehen auf zum Celtic Park, dem Stadion der Glasgow Celtic, um das Spiel gegen Midlothian anzuschauen. Wir hatten noch keine Karten, da das Spiel ausverkauft war und wollten versuchen, auf dem Schwarzmarkt noch welche zu ergattern. Und siehe da, es hat funktioniert. Überglücklich machten wir uns also auf den Weg in das Stadion. Und was für ein Stadion! Eines der größten Vereinstadien der Welt (Fassungsvermögen 60 000) und eine super Sicht von jedem Platz. Es ging in dem Spiel sogar noch um die Meisterschaft. Die Glasgow Rangers waren zwar erster, aber wenn sie ihr Auswärtsspiel verlieren und Celtic gewinnt, ist Celtic Meister. Es musste also auf jeden Fall mal ein Sieg her. Bei Spielbeginn konnte man dann beobachten, warum es immer wieder heißt Fußball in Schottland sei weniger Sport als vielmehr Religion. Nach Anpfiff sangen 60 000 Menschen „You’ll never walk alone“ im Chor. Wahnsinn! Aufgrund eines müden Herumgekicke alla Kreisklasse schwappte die Stimmung aber im Laufe des Spiels in aufrüttelnde Beschimpfungen um. Wüsste man es nicht besser, hätte man nicht gedacht, dass es hier wirklich noch um die Meisterschaft geht. So gurkten sich beide Mannschaften zu einem müden 0:0, woraufhin viele Fans beim Abpfiff das Stadion schon verlassen hatten. Naja, echt schade drum um das schlechte Spiel, aber es war für uns natürlich trotzdem ein Riesen Erlebnis.

Wir beschlossen anschließend vom Stadion zurück in die Innenstadt zu laufen, da man so ja auch gleich noch ein wenig Glasgow erkundet. Als wir uns zuvor aber über den Anfahrtsweg zum Stadion im Internet erkundigten, mussten wir lesen, dass der direkte Weg durch ein Gebiet verläuft, welches eine Glasgow Rangers Hochburg ist. Es wird empfohlen, Fanfarben zu verstecken, da es vermehrt zu Attacken gekommen ist. Nichts Ahnend befanden wir uns kurzerhand mittendrin und obwohl wir keine Trikots oder ähnliches trugen wurden wir auch sogleich ein paar Mal angepöbelt, da hier natürlich alle auf den Beinen waren und die Meisterschaft feierten. Das ganze Gebiet war aber ziemlich gut bespickt mit Polizisten, sodass es Gott sei Dank bei Verbalattacken blieb. Es sei noch angemerkt, dass in dieser Nacht in Glasgow drei Menschen bei Fanauseinandersetzungen durch Messerstechereien ums Leben kamen. Über das Messerproblem habe ich ja vorhin schon berichtet. Nichts desto trotz finde ich Glasgow noch immer eine tolle, elektrisierende Stadt, in der ich noch nie in große Schwierigkeiten geraten bin.

Nach einem kurzen Stadtspaziergang gingen wir dann von der Freilufttour in die Pubtour über. Dabei machten wir einige richtig gute Entdeckungen! So haben wir uns den ganzen Nachmittag und Abend einfach von einem Pub oder Pub/Club zum Nächsten gehangelt, viele Biere probiert, uns unterhalten und einfach ne klasse Zeit gehabt! Allzu lange konnten wir jedoch nicht machen, da wir Dominiks Gepäck noch vom Bahnhof abholen mussten. Der Schalter hatte nämlich gestern Nacht bereits geschlossen. Anschließend sind wir dann zurück nach Paisley gefahren und haben uns im Wohnheim noch ein Gute-Nacht-Bierle verabreicht.

24.05.09 Besuch von Dome - Celtic Park und Kneipentour in Glasgow

25.05.09 Besuch von Dome - Wandern auf der Insel Arran (Tag 1)

Da wir am gestrigen Tag schon ein wenig in Eile gerieten aufgrund des Fußballspiels beschlossen wir es heute ein wenig ruhiger angehen zulassen. Dazu gehörte zu aller erst einigermaßen auszuschlafen. Anschließend ging es dann ans Rucksackpacken, denn wir brachen auf zur Insel Arran, welche gerne als Schottland in Miniatur bezeichnet wird, um dort eine Wanderung auf zwei Tage verteilt zu machen. Im Vorfeld haben wir auch schon eine Übernachtung in meinem Zelt gebucht.

Nach einem kleinen Frühstück ging es dann los. Zuerst mit dem Zug ca. 45 Minuten zur Hafenstadt Ardrossan, ziemlich genau waagerecht in westlicher Richtung von Paisley. Dort angekommen mussten wir feststellen, dass die Fähre nur alle drei Stunden fährt und wir noch zwei Stunden Wartezeit vor uns hatten. Also haben wir schon mal ein Ticket gekauft und uns dann auf die Suche nach dem erst besten Pub gemacht. So landeten wir dann in „Charlie’s Bar“, einer richtigen Trinkerspelunke. Da die Schotten, egal ob Mann oder Frau, aber ja generell gerne schon morgens um 10Uhr im Pub sitzen um ein erstes Bier zu trinken (das ist hier wirklich völlig normal) denkt man sich schon gar nichts mehr dabei. Nur wurden wir in der kleinen Kneipe etwas mehr angestarrt als sonst und erst einmal von oben bis unten gemustert. Es verirren sich wohl nicht viele Touristen hier rein. War aber echt ein sehr amüsantes Stündchen das wir hier verbrachten. Bevor es dann zur Fähre ging holten wir uns auf dem Weg noch eine Stärkung an der „Fish & Chips“ Bude. Ich beschloss den Haggis zu probieren, da ich den noch nie an einem Imbiss getestet hatte. Ich erwartete eigentlich das generelle Aussehen eines Haggis, aber was wir (Dome nahm dasselbe) dann verabreicht bekamen, hat mir fast die Sprache verschlagen. Der Haggis wurde zu einer Wurst geformt und natürlich, wie eben alles, erstmal im Fett gebadet. Das ganze wurde dann liebevoll auf ein Pommesbett geworfen, um es anschließend erst mit Salz zu pökeln und dann in Essig zu ersäufen. Der Geschmackstest war dann kaum von einer deutschen Leberwurst zu unterscheiden, aber eben nur kaum. Es gab jedoch bei all dem auch noch einen positiven Aspekt: Wir waren pappsatt! Wir konnten es beide nicht einmal komplett aufessen und hatten so noch etwas mehr Proviant dabei, aber schaut euch einfach die Bilder an. :)

Auf der Überfahrt zur Insel setzte dann natürlich der Regen ein. Dieser sollte uns den ganzen Abend über nicht mehr loslassen und ein treuer Begleiter der Wanderung sein. Es war aber auch wieder einmal fantastisch, wie die teilweise dicken Regenwolken über die Berge rollten. Einfach wunderschön!

Als wir dann auf der Insel ankamen und uns über die Buszeiten informiert hatten (man weiß ja nie, ob wir am nächsten Tag aus Zeitgründen davon gebrauch machen müssen) ging es dann los. Der Regen hatte in der Zwischenzeit noch eine Schippe draufgelegt, aber egal. Das gehört in Schottland einfach dazu. Als Wanderroute hatten wir uns eine Tour herausgesucht, die in einem weiten Bogen durch das Landesinnere Richtung Norden, inmitten der Berge, verläuft. Das ist übrigens auch der Grund, warum Arran als Schottland in Miniaturform bezeichnet wird. Im nördlichen Teil reiht sich Berg an Berg, wie auf dem schottischen Festland eben auch. Im Süden ist es flacher, ebenfalls wie auf dem Festland. Und auch die Küste wartet mit Klippen, Sandstrände, sowie größtenteils Steinstränden auf. Alles was man auch auf ganz Schottland verteilt vorfindet. Wir waren also dementsprechend gespannt.

Zuerst mussten wir uns allerdings zum Beginn des Wanderweges durchkämpfen, was sich als echt schwierig herausstellte. Wege, die in der Karte eingezeichnet waren, endeten auf einmal in einer Farm, bei der es kein Durchkommen mehr gab. Durch einen Umweg über Stock und Stein, bei dem ich einmal Knöcheltief in den Boden versank, konnten wir schließlich den Weg in der Ferne erkennen. Dazwischen befanden sich lediglich noch zwei Weidenzäune (ohne Tore!) und ein Fluß. Nachdem wir im Zick-Zack-Lauf die Zäune überquert hatten, stellte sich uns das Wasser böse in den Weg. Es war keine einzige Stelle zu Erkennen, wo sich der Fluß trockenen Fußes überqueren ließ, da durch den Regen der Pegel ziemlich gestiegen war. Aber wieder zurück kam bei allem was wir schon hinter uns gelassen hatten erst gar nicht in Frage. Also einmal tief durchatmen und dann so schnell wie Möglich mit großen Schritten durch das Wasser ans andere Ufer gehüpft. Was als geniale Technik im Kopf begann, erwies sich im Praxistest leider als Suboptimal. Das andere Ufer war zwar erreicht, aber trockene Füße fühlen sich glaube ich anders an. Egal, läuft sich trocken!

Die Landschaft in der wir uns nun befanden entschädigte wirklich für alles. Wir liefen inmitten der Berge umher und konnten den Wolken bei Ihrem Kampf mit den Gesteinstürmen zuschauen. Ihre Anstrengungen bekamen wir durch immer wieder einsetzenden Duschen zu spüren. Als wir dann mitten auf dem Weg beschlossen, unser Nachtlager aufzuschlagen, machten wir noch freundliche Bekanntschaft mit den schottischen Mücken, die sich vor allem bei Regenwetter überall in Scharen tummeln. Sie schauen aus wie etwas größere Fruchtfliegen, bewegen sich am liebsten in großen Gruppen und lieben es, sich auf jede freie Hautstelle zu setzen und zu beißen. Geschickt schafften wir es aber ins Zelt ohne blinde Passagiere. Die Nachwehen Ihres Werkes sollten uns aber noch bis zum einschlafen beschäftigen.

25.05.09 Besuch von Dome - Wandern auf Arran (Tag 1)

26.05.09 Besuch von Dome - Wandern auf der Insel Arran (Tag 2)

Wow, was für eine Nacht! Zuerst hatte es kurz nachdem wir im Zelt waren angefangen zu schütten wie aus Kübeln. Das ging dann die ganze Nacht schubweise so weiter. Hinzu kamen Sturmböen, die das Zelt wieder einmal auf eine ordentliche Belastungsprobe stellten. Als wir dann am nächsten Morgen aus dem Zelt krochen, stand aber noch alles da wie eine Eins! Kaum vorzustellen bei den Geräuschen im Zelt und wenn man dann auch noch sieht, wie das Dach zur Seite wegknickt. Aber deshalb ist es ja auch ein Zelt. :)

Nachdem wir gefrühstückt (Brot mit Wurst, Käse und Salatdressing, altbewährtes Wandererrezept :) ), Zähne geputzt und das Zelt in einem günstigen, regenfreien Moment wieder eingepackt hatten, ging es weiter. Diesmal stetig Bergauf auf eine Bergkette, die den höchsten Punkt unserer Wanderung markierte. Die Landschaft war noch immer atemberaubend.

Oben angekommen bot sich uns ein sagenhafter Ausblick in zwei Täler. Durch welches wir kamen und welches sich noch vor uns befand. Leider mussten wir auch feststellen, dass es nun in der Hälfte der zurückgelegten Strecke wieder bergab ging, was natürlich ein ordentliches Gefälle mit sich zog. Es wurde jetzt auch plausibel, warum dieser Weg eigentlich von der anderen Richtung gelaufen wird, da solche Steigungen bergauf natürlich wesentlich leichter zu erklimmen sind. Die andere Richtung war für uns aber einfach günstiger, also mussten wir da jetzt durch.

Problem Nummer 2: Auf der Bergkette befanden sich jede Menge große Steine, zwischen denen sich der Wanderweg total verlor. Wir liefen ein Stück oben entlang, bis wir den Weg wieder erkennen konnten. In unserem jugendlichen Leichtsinn beschlossen wir, ein Stück abzukürzen und nicht bis an das ganz andere Ende der Bergkette zu laufen, wo der Wanderweg evtl. seinen offiziellen Neubeginn gehabt hätte. Vor mir befand sich ein ca. 2 Meter hoher, schräger Felsen. Ich haderte kurz, ob wir das schaffen, entschied mich dann aber dafür. Böser Fehler! Durch den Regen war alles tierisch rutschig und beim aufsetzen meines ersten Fußes spürte ich schon, dass das nichts wird. So kam es wie es kommen musste. Ich rutschte ab und schlitterte den verbleibenden halben Meter auf Po und Seite hinunter. Beim versuch, mich noch festzuhalten, schnitt ich mir zusätzlich die Hand ein wenig auf. Viel tragischer war allerdings, dass ich eigentlich in weißer Voraussicht alle meine Gegenstände wie Handy, Portmonee usw. in die Jackentasche verteilt hatte. Alles, außer der Kamera. Diese befand sich in ihrer Hülle in meiner Hosentasche. Unten angekommen war Sie zwar noch funktionsfähig, allerdings mit einem kleinen Riss im Display. So ein Mist! Aber alles aufregen brachte da nun auch nichts mehr. Immerhin, ich konnte nach wie vor Bilder machen.

Ohne weiteren Zwischenfall schafften wir es dann, den weiteren, äußerst anspruchsvollen Weg bis hinab ins Tal wo es dann einigermaßen eben weiter bis zur Küste ging. Dabei konnten wir durch die immer wieder zwischen den dunklen, dicken Wolken hervorbrechende Sonne die Landschaft in unglaublich schönen Lichtverhältnissen bestaunen. Der Wind nahm nun stetig an Geschwindigkeit zu, je näher wir der Küste kamen. So stark, dass ich beim Laufen teilweise mit meinem großen Rucksack echte Probleme hatte. Ich kam fast vor wie ein LKW.

An der Küste angekommen legten wir erstmal eine Mittagspause ein. Wir beschlossen dann, den Weg am Ufer entlang wieder zurück nach Brodik im Süden zu wandern. Sollte die Zeit nicht reichen, gab es ja immer noch den Bus als Option. Dazwischen durchquerten wir zwei nette Ortschaften und in einer davon stärkten wir uns noch mal kurz in einem Pub mit Cola (Dominik) und Apfelsaftschorle (meiner einer). Abgesehen vom immer wieder einsetzendem Regen, der sich halbstündlich mit der Sonne abwechselte, hatten wir wirklich bestes Wanderwetter. Nicht zu heiß, nicht zu kalt.

In Brodik angekommen schafften wir es dann sogar noch auf die vorletzte Fähre. Anschließend fuhren wir mit dem Zug wider zurück nach Paisley und von dort mit dem Bus zum Wohnheim. Nachdem wir dann geduscht und Abendbrot (Spaghetti mit Tomatensoße) gegessen hatten, war es leider zu spät noch einen Abstecher ins Zentrum von Paisley für einen Pubbesuch zu machen. So blieben wir einfach in der Wohnung und feierten zu zweit in Dominik’s Geburtstag rein.

26.05.09 Besuch von Dome - Wandern auf Arran (Tag 2)