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(manchmal gibt es keine Daten oder sie sind verzögert)

Dienstag, 26. Juni 2007

Hinweis zu den Fotoalben

Ich habe heute erfahren, dass es bei manchen von euch Probleme gab beim Betrachten meiner Fotoalben. Dies liegt am Browser. Wenn Ihr die Fotos in Volldarstellung, Diashow etc. anschauen wollt, müsst ihr den Internet Explorer benutzen, dann gibt es keine Probleme. :)

Montag, 25. Juni 2007

23.06.07 - 24.06.07 Pulau Sibu

Kaum zurück aus Thailand, gings für mich letztes Wochenende auch schon wieder auf einen Kurztrip, diesmal auf Pulau Sibu, eine kleine Insel in Malaysia um ein wenig auszuspannen. Aber fangen wir ganz von vorne an:

Alex, Ania, Tobi und Ich trafen uns am Samstag morgen um 7:30 Uhr (die Uhrzeit war zumindest mal angesetzt :) ) Nahe der Grenze zu Malaysia, um auf Pulau Tinggi, ja ihr lest richtig, so hatten wir es eigentlich geplant, zu fahren (Tinggi ist eine weitere kleine Insel, 4km von Sibu entfernt). Wir hatten uns diese Insel rausgesucht, da in meinem Reiseführer stand, dass hier die Möglichkeit besteh, bei Dorfbewohnern günstig unterzukommen, die einen dann in ihrem Boot umherfahren usw. Klang natürlich super und ideal für einen Spontanen trip, dazu noch würde es günstig werden. Angekommen an der Grenze dann, hatte es aber einen kleinen Praktikanten erwischt. Tobi musste wie man so schön sagt die Segel streichen, da es Ihm den ganzen Morgen schon nicht gut ging. Diagnose, Magen Darm Probleme. Wir diskutierten noch fast eine halbe Stunde zu viert an der Grenze rum, half aber nix, Tobi packte es und wir machten uns dann schließlich noch zu dritt weiter auf den Weg. Angekommen in Johor Baru, der Grenzstadt auf Malaiischer Seite, machten wir uns auf die Suche nach einem Transport zu der "Fährstadt" Tanjung Leman, von wo aus ein Boot ablegen sollte. Es stellte sich heraus, es fahren keine Busse von Johor Bahru nach Tanjung Leman, wie wir es eigentlich vor hatten. Uns wurde dann erzählt, wir müssten einen Bus nach Kota Tinggi, einer Stadt auf halben Weg, nehmen und von dort einen Bus nach Tanjung Leman. In anbetracht der Zeit die wir sparen wollten, checkten wir noch die Taxipreise, welche jedoch viel zu teuer waren, also ab in den Bus.

Nach einer Stunde in Kota Tinggi angekommen, machten wir uns dann auf die Suche nach dem nächsten Bus. Überraschung Nummer 2, es fährt von Kota Tinggi kein Bus nach Tanjung Leman. Da ham se uns ja mal nen schönen mist verzapft! Es half also nix, wir mussten ein Taxi nehmen. Durch die Busfahrt sparten wir uns aber so viel Geld, dass das Taxi nun nicht einmal mehr die Hälfte kostete wie von Johor Bahru und somit unser Budget für die Fahrt noch deckte. Nach ein paar vergeblichen Verhandlungsversuchen mit dem Fahrer, machten wir uns schließlich auf den Weg.

Eine weitere Stunde später kamen wir dann also in der "Fährstadt" Tanjung Leman an, "Fährstadt" deshalb, da die Anlegestelle nur aus einem kleinen Tickethäuschen, zwei Essensständen, zwei kleinen Supermärkten und einem Telefon bestand. Überraschung Nummer 3, wir erfuhren, dass es keine öffentlichen Boote zu allen Inseln, die von hier aus erreichbar sind gibt, sprich keine Boote in die man einfach einsteigt und auf die Insel fährt, um sich dann vor ort wie von uns gedacht eine Unterkunft bei einheimischen sucht. Ob dies jedoch stimmt, bleibt eine offene Frage, da das Problem bei allen Transporten in Asien ist, dass man nie sicher sein kann, ob man nun an eine vertrauenswürdige Person gelangt ist oder eine der 99% erwischt, die einen in irgendwelche Resorts oder sonstige Unterkünfte vermitteln wollen um eine Provision zu kassieren und einem dann einen Bären nach dem anderen aufbinden. Wir telefonierten also mit den Resorts um abzuklären, wie viel nur ein Boot kosten würde. Natürlich viel zu teuer, wenn überhaupt möglich. Also setzten wir uns einfach in ein Schnellboot eines Resorts auf Pulau Sibu, so schnell kann der Plan von Tinggi auf Sibu umgeworfen werden :) (war ja alles spontan), welches Gäste die gebucht hatten abholte und fuhren einfach mal auf die Insel mit der Annahme, wenn wir mal da sind, wird es schon irgendwie laufen. Wir hatten zuvor schon mit den Inhabern telefoniert, da wir erfahren haben, dass sie auch Backpacker Unterkünfte zu günstigen Preisen anbieten, jedoch waren diese bereits ausgebucht. Die Alternative natürlich wieder mal für uns zu teuer.

Illegal auf Sibu angekommen wurden wir von der Fähre natürlich direkt am Resort abgesetzt, auf der komplett anderen Seite der Insel wie das Fischerdorf wo wir uns eine Unterkunft suchen wollten. Wir "verhandelten" also ein wenig mit den Besitzern, bis sie uns schließlich ein Angebot machten. Wir bezahlten den Backpacker Tarif, erhielten jedoch eine bessere Unterkunft. Die Gier nach Gäste siegte also und wir hatten einen guten Deal gemacht. Es ging also alles doch noch gut aus, so wie eigentlich immer, wenn man keine andere Wahl hat um einen Rückzieher zu machen. :) Wir waren zufrieden und die Kollegen vom Resort auch.

Die Anlage war wirklich schön, es waren lauter Holzhütten die wir ein Dorf angeordnet waren direkt am Strand. Der ideale Ort also um zu relaxen. Einziger Wehmutstropfen, Die Getränke waren ein wenig teuer, vor allem für das was angeboten wurde, genauso wie das Essen für Malaiische Verhältnisse nicht gerade günstig war und es hat auch nicht jedem von uns immer geschmeckt, außer mir. :) Hab wohl keine Geschmacksnerven mehr... Dafür waren der Strand und das Meer echt ein Traum. Wir schlüpften nach unserer Ankunft also gleich in die Badesachen verbrachten den Rest des Tages mit schwimmen und Ballspielen am Strand. Abends dann ließen wir den Tag mit einem Bierchen und einem "Was bin ich?" Spiel das man ausleihen konnte noch ausklingen.

Tags darauf quälte ich mich um ca. 7 Uhr aus dem Bett, um den Sonnenaufgang direkt an unserem Strand zu begutachten. Ich bekam zwar nur noch das Ende mit, für ein Bild und ein wenig in der aufgehenden Sonne zu relaxen hats allerdings gereicht. Besser war da die Ania, die es schon um 6 aus dem Bett geschafft hat. Eine halbe Stunde später lag ich dann wieder platt im Bett und wir schliefen uns aus bis um 10. Dann ging es erstmal ab zur Morgenschwimmen. Nach einem ermüdenden Schwimmen gegen noch stärkere Wellen als am gestrigen Tag und einer erneuten Ballrunde am Strand, wurde dann erstmal Frühstück und Mittag in einem erledigt.

Nach dem wir dann den Rücktransport organisiert hatten, Boot um halb fünf, dann mit einem Bus direkt bis Singapur, ging es zum Schnorcheln an einen anderen Strand, da das Wasser aufgrund des starken Seegangs an unserem Strand nach 5 Metern schon nicht mehr klar ist. Ich und Ania liehen uns eine Schnorchelausrüstung, Alex hat mal wieder mitgedacht und seine eigene mitgebracht. :) Danach ging es 20 Minuten quer durch den Dschungel auf einen Pfad, der mal über eine kleine Steinwand führte, mal von Ästen versperrt war oder einfach komplett zugewuchert war. Hinzu kam noch die Sengende Hitze und dass so mancher in unserer Dreiereskorte in Flip Flops unterwegs war, zum Glück nicht ich :) Völlig durchgeschwitzt erreichten wir aber den Strand in einer kleinen Bucht und es hat sich wirklich richtig gelohnt. Man ist quasi direkt an einem Korallenriff und sieht schon nach einem Meter die ersten Fische und was für welche. Es gab auch einige Anemonen von denen jede von mindestens einem Clownfisch (Nemo) bewohnt wurde, die uns auch gleich schnellstmöglich verjagen wollten und wie aufgeregt immer auf uns zu schwammen wenn wir über ihnen waren. Es war wirklich unglaublich schön und atemberaubend, was wir dort alles gesehen haben. Einfach wie im Film. Leider mussten wir nach einer Stunde bereits den Rückweg antreten, da wir ja noch bezahlen mussten und jeder Duschen wollte. Aber es war ein unvergessliches Erlebnis und so ziemlich das Highlight an diesem Wochenende.

Punkt halb fünf ging es dann also wieder los mit dem Schnellboot, diesmal jedoch auf einer noch wildereren See als bei unserer Ankunft, was jeder zu spüren bekam, vor allem ich da ich ziemlich weit hinten im Boot saß und klatsch nass in Tanjung Leman ankam. Da blieb kein Auge trocken sag ich da mal. Der weitere Rücktransport verlief dann zwar ähnlich ruppig über die mit Schlaglöchern übersäten Straßen Malaysias, aber zumindest trocken im Auto. :)

Bleibt nur noch zu sagen, dass es ein supergeiles Wochenende war, vor allem konnte jeder von uns mal wieder entspannen und einfach nichts tun. Schaut euch einfach mal die Bilder an, dann wisst ihr denke ich bescheid :)

23.06.07 - 24.06.07 Pulau Sibu

Freitag, 22. Juni 2007

Zurück aus Thailand

Hey hoh alle miteinander! Dienstag Nacht bin ich also nach 16 Stunden Reiseabenteuer wieder sicher unhd wohlbehalten in Singapur von meinem 1 1/2 Wochen Trip nach Thailand angekommen. Es war wirklich eine geniale Zeit und es war sehr schön, mal wieder alle Freunde, die ich hier in Singapur kennengelernt habe wieder zu sehen und noch mehr Freundschaften zu knüpfen. Thailand ist wirklich ein sehr schönes Land, vor allem wenn man es mal abseits der Touristenstraßen erkundet, mit unglaublich freundlichen Menschen. Ich konnte auch ein wenig Thailändisch lernen und wenn man dies dann bei fremden Anwendet, fallen sie fast aus allen wolken und strahlen einen nur noch an, weil sie es nicht gewohnt sind, dass fremde Thailändisch sprechen. Außerdem habe ich durch die Thailändischen Kolleginnen und Kollegen sehr viel Erfahren und gesehen, an dem man sonst vielleicht einfach aus unwissenheit vorbei geht und natürlich jede Menge Spaß gehabt. Nachfolgend also die jeweiligen Kurzberichte für jeden Tag plus die Fotos. Viel Spaß für alle die, die es interessiert und nicht jetzt schon eingeschlafen sind :)

08.06.07 Abflug nach Bangkok

Um halb sechs abends gings also los nach Thailand. Am FLughafen traf ich mich mit 5 weiteren Deutschen und dann gings mit Jet Star Airlines in 3 Stunden nach Bangkok. Dort angekommen suchten wir uns erstmal eine Unterkunft nahe der berühmtberüchtigten Khao Sarn Road, der Backpackerstraße Thailands schlechthin. Wir wurden schnell fündig, da Dominik schon mal in Bangkok war und uns eine Unterkunft empfohlen hat. Nach einer wohlverdienten Dusche gings dann rein ins Getümmel von Bangkok und erstmal zum Essen suchen. Also, ich muss schon sagen, Bangkok ist echt eine verrückte Stadt. Das kann man eigentlich gar nicht beschreiben. Eigentlich geht's dunter und drüber ud doch funktioniert irgendwie alles. Genau das gefällt mir. Man sieht aber auch, vor allem am zweiten Tag fiel mir das auf, dass hier reich und arm sehr eng beeinander liegen und gerade diese Armut ist ein Problem in Thailand und beschwört natürlich auch immer wieder Kriminalität herauf. Gut, uns ist während der ganzen Zeit nichts passiert, aber man sollte wie ich mitbekommen habe schon aufpassen, wo man sich allein so hinverirrt. Ansonsten aber alle Menschen sehr sehr freundich, vor allem wenn man ihnen ein Lächeln spendet. Thailand ist ja bekanntermaßen das Land des Lächelns und es stimmt!

Jedenfalls haben wir dann ein Ort zum Essen gefunden mit dem sich jeder anfrenden konnte und danach wollte die Mehrheit, sprich 5 gegen 1, in eine disco. Gut, ich bin ja bekanntermaßen kein Discogänger aber mein gott, schau mers uns mal an und wollte auch kein Spielverderber sein. Ok, fazit: Ich bin immer noch kein Discogänger und der Eintritt wäre sicherlich anders besser angelegt gewesen, aber seis drum. Die andern sind dann noch in nen anderen Club gegangen und ich zurück in die Nähe der Unterkunft und hab ein wenig die bars ausgekundschaftet, mich ein wenig mit thais und anderen touris unterhalten. War echt lustig und vor allem das bier wurde wieder zu normalen preisen angeboten. :)

08.06.07 Bangkok (Thailand) Tag 1


09.06.07 Bangkok - Sightseeing

Nach einem längeren Abend gings dann am nächsten Tag also auf zum Sightseeing in Bangkok. Als erstes Stand der größte und wohl bekannteste Tempel/Palast Bangkoks an. DEr Grand Palace. Die Tempelgebäude sind zum Teil aus purem Gold und in dem Palast wohnt auch tatsächlich der König von Thailand, der hier ja überall vergöttert wird. Was ich über ihn hier auch so erfahren habe, tun die das gar nicht so zu unrecht, da er sich sehr bemüht, die weniger entwickelten Teile Thailands voranzubringen und die immer größer werdende Schere zwischen Arm und Reich aufzuhalten und zu verkleinern. Jedenfalls war die ganze Anlage schon ziemlich beeindruckend und vor allem sehr anstrengend zu erkunden, weil es wirklich abartig heiß war! Noch dazu durfte man die Anlage nicht in kurzen oder dreiviertel hosen betreten, wegen der Buddhistischen Anlagen, weshlab sich alle Jungs ne Hose leihen mussten. Wie das aussah könnt ihr ja in den Bildern sehen :)


Danach machten wir dann eine Fahrt auf dem Fluß durch Bangkok (Menam Chao Phraya) und dessen Kanäle. Hier sieht man am ehesten, wie sehr hier wirklich Arm und Reich zusammenlebt, da die meisten Häuser an den Kanälen nur kleine, morsche Holzhütten sind. Es war jedenfalls eine gute Möglichkeit, mal etwas mehr von der Stadt zu sehen.
Zurück an der Anlegestelle schlenderten wir dann noch ein wenig über die Märkte, bevor wir dann zum essen einkehrten. Danach ging es dann getrennt weiter. Meiner einer sowie KAtrin und Gereon gingen zurück richtung Unterkunft um uns mal ein wenig auf der Khao Sarn Road bei Tag aus Shoppinggründen umzuschauen. Und wie wollte es anders sein, die Frau kauft, die Männer gucken :)


Nach dem Abendessen später dann stand wieder die Frage, was tun. 5 waren für Club, einer dagegen. Nur diesmal habe ich gleich gesagt, dass ich dann halt wieder allein was unternehm, was wirklich nicht das schlechteste ist. Man lernt ganz schnell neue leute kennen und ich bin dann in eine Bar gegangen, in der eine Live Band gespielt hat. War wirklich nett. Eine sehr ruhige und gemütliche Atmosphäre, ein wenig mit ein paar leuten geradet, usw. So ging auch dieser Tag langsam den Ende hingegen.


09.06.07 Bangkok (Thailand) Tag 2