Das Wetter in Sambias Hauptstadt
(manchmal gibt es keine Daten oder sie sind verzögert)

Donnerstag, 19. März 2009

Besuch von Tanja - Tag 3: Edinburgh

Nach einer wirklich sehr kurzen Nacht ging es an diesem morgen schon früh wieder los mit dem nächsten Trip. Dieses mal nach Edinburgh, die Hauptstadt Schottlands, wo wir wieder eine Nacht bleiben wollten. Nachdem wir uns also aus dem Bett gequält hatten, machten wir uns wieder auf den Weg nach Glasgow, um dort in einen Fernbus umzusteigen der uns 1 ¼ Stunden nach Edinburgh bringen sollte. Ein weiterer Grund nach Edinburgh zu gehen war, dass an diesem Tag das Rugby Spiel Schottland gegen Irland dort stattfand. Derzeit läuft der „6 Nations Cup“ (6 Nationen Meisterschaft), was so was wie die Europameisterschaft im Rugby ist. Teilnehmer sind Schottland, Irland, England, Wales, Frankreich und Italien, eben die einzigen Länder Europas bei denen Rugby professionell gespielt wird, bzw. auch öffentliches Interesse genießt. Karten fürs Stadion sind schon seit Ewigkeiten ausverkauft und die schlechtesten Plätze bekommt man bei eBay für 200€, aber wir wollten ja auch hauptsächlich die Atmosphäre drumherum erleben. Einziges Problem: die Unterkunft. Es gibt wirklich UNZÄHLIGE Unterkünfte in Edinburgh (immerhin die meistbesuchte Stadt in Großbritannien nach London) und alle waren komplett ausgebucht. Nur ein einziges Hostel hatte noch ein Zimmer frei. Wir hatten echt großes Glück, das wir überhaupt noch was fanden, aber irgendwie findet sich eben immer ne Lösung. Dass dies ein Rugbywochenende war ließen sich alle Unterkünfte aber auch schön vergolden. So musste man überall einiges mehr fürs Zimmer bezahlen als es sonst kostet. Uns erging es da nicht anders, aber was will man machen.

Nachdem wir also glücklich einquartiert waren ging’s gleich los, um ein wenig die Stadt zu erkunden und dann auch alsbald ein Pub zu finden um das Spiel anzuschauen. Edinburgh ist wirklich eine sehr schöne Stadt. Viele Gebäude sind noch richtig gut vom Mittelalter erhalten und natürlich hat die Stadt auch eine turbulente Geschichte aufzuweisen. Das weltberühmte Schloss/Burg in Edinburgh ist natürlich der Tourimagnet. Es ist aber auch echt der Hammer, wie es auf diesem Feld mitten in der Stadt trohnt. Die Besichtigung für 11 Pfund haben wir uns dann aber doch nicht gegeben. Es soll auch wirklich nur Geldmache sein, so wie das eben bei vielen großen Touristenattraktionen ist. Dafür hört man hier jeden Tag schottische Musik satt! Egal wo man steht, von irgendwo her hört man immer einen Dudelsack spielen.

Nach einer kleinen Stadttour haben wir dann ein Pub aufgesucht, welches Essen serviert, um dort vielleicht anschließend auch das Spiel zu schauen. Zu Essen gab’s Haggis, einmal Original für mich und für Tanja die vegetarische Version (zur Erinnerung: Haggis ist das Nationalgericht der Schotten und besteht aus im Schafsmagen gekochte Schafsinnereien, die dann noch besonders gewürzt werden. Dazu gibt’s gestampfte Kartoffeln, Steckrüben und Whiskeysoße). Der Haggis war wirklich der beste, den ich bisher in Schottland gegessen habe. Tanja war’s leider ein wenig zu scharf, aber ansonsten war der vegetarische auch echt ein Genuss. Glücklicherweise hatte Sie ja Ihren menschlichen Abfalleimer dabei. :) Dem Pub sind dann aber immer mehr die Leute weggelaufen, sodass wir beschlossen, auch ein anderes aufzusuchen, da wir ja hauptsächlich wegen der Stimmung hier waren.

Auf dem alten Exekutionsplatz der Stadt, wo es heute viele Pubs gibt, haben wir dann auch eins gefunden. Wir hatten echt glück, da es nach Spielbeginn dichtmachte, sowie die meisten anderen Kneipen auch (da es sonst Überfüllungen geben würde). Das Spiel fand ich dann auch war ein gutes, zumindest soweit ich das als nicht Rugby Experte beurteilen kann. Zu Beginn bei der Schottischen Hymne bebte natürlich das ganze Pub und im zweiten Spielabschnitt war etwas mehr Stimmung als im ersten. Was ich aber super fand, dass überall Iren und Schotten gemeinsam feierten, auch nach dem Spiel. Schottland hat übrigens verloren. Aber die Iren sind momentan auch die beste Mannschaft Europas.

Am Abend haben wir noch eine Tour durch den Untergrund gemacht, welche auch ein wenig gruselig beschrieben wurde. Edinburgh ist mit unterirdischen Kammern durchzogen, in denen früher sogar Menschen lebten und in der Regel innerhalb eines Jahres aufgrund der widrigen Lebensumstände starben. Wir hatten einen Führer, der wirklich klasse war, da er super die alten Geschichten erzählen konnte. Ein großes Problem der Schottischen Geschichte ist, dass vieles auf Mythen aufbaut und es sehr schwer ist, zu erkennen, was stimmt und was erlogen ist. Jedenfalls geht unter anderem ein Mythos um, dass in den Kammern ein Poltergeist sein Unwesen treibt. In der letzten Kammer, die stockdunkel war, kam er dann auch, der Poltergeist. Natürlich in verkleideter Form, aber wir sind alle so dermaßen erschrocken, das war echt der Wahnsinn. 10-15 erwachsene Menschen schreien wie kleine Kinder. Echt hart. Die Tour hat sich wie gesagt aber echt gelohnt, weil man eben einiges über die Geschichte der Stadt und des Landes erfuhr und er auch ein paar lustige Stories erzählte.

Danach sind wir noch zum Schloss gelaufen um bei Nacht einen Blick drauf zu werfen. Anschließend ließen wir den Tag im Pub bei Liveband und Whiskey ausklingen, wobei ich (sowie Tanja denke ich) wohl absolut kein Whiskeytyp bin. Ich denke, es ist auch schwer, guten von schlechtem Whiskey zu unterscheiden, wenn man sonst keinen trinkt. Ist ja dasselbe mit Wein. Aber wir haben ihn beide tapfer ausgetrunken und eins muss man ihm lassen, mir war es danach nicht mehr kalt und ich habe auch keinen Zug am Hals mehr gespürt. :)

14.03.09 Edinburgh

Besuch von Tanja - Tag 4: Edinburgh und Paisley

Der nächste Tag in Edinburgh begann mal wieder, wie sollte es anders sein, mit einem Britischen Frühstück. Diesmal aber in einem Pub. Es gab das übliche (Wurst, Ei, gebackene Bohnen, gebratene Blutwurst, Speck, Toast) und sogar ne vegetarische Version mit Gemüsewürste die echt lecker waren. Um die anschließend eintretende Fressnarkose schnellstmöglich abzuschütteln, beschlossen wir, auf einen kleinen „Berg“ (vielmehr Hügel) zu laufen der sich am Rande des Stadtzentrums befindet. Auf dem Weg kamen wir noch an einem alten Friedhof vorbei.

Auf dem Hügel hatte man wirklich einen super Blick über die Stadt. Außerdem war man auch mal wieder ein wenig im satten, schottischen Grün. Immer wieder ein Genuss. :) War jedenfalls eine gute Idee, dort hoch zu gehen. Danach haben wir uns noch ein wenig die Teile der Altstadt angeschaut, die wir bisher noch nicht gesehen haben und einfach die Atmosphäre genossen.

Am Nachmittag hieß es dann auch schon wieder Abschied nehmen und die zweistündige Heimreise nach Paisley anzutreten. Dort angekommen musste noch schnell im Supermarkt das nötigste besorgt werden. Am Abend hatten wir dann eine kleine Abschiedsfeier zu Ehren des Gastes aus Deutschland. James, mein indischer Mitbewohner, wollte für uns kochen, was wir natürlich dankend annahen und es war wirklich richtig lecker (gebratener Reis, gebratenes Rindfleisch und Gemüse-Pilz-Pfanne). Danach sind wir einfach noch ein wenig zusammen gesessen und haben den Tag bei ein paar Bier ausklingen lassen.

Am nächsten Morgen ging’s dann sehr früh los Richtung Flughafen und es hieß wohl oder übel wieder Abschied nehmen. Wie immer gingen die Tage viel zu schnell vorbei, aber es war wirklich ne sehr schöne Zeit! Zwar nicht sehr erholsam aufgrund der vielen Ausflüge (vor allem Tanja braucht nach eigener Aussage erst mal Urlaub vom Urlaub :) ), aber so was nimmt man natürlich gerne in Kauf. War echt ne super Zeit!

…Und dieses Wochenende geht’s schon wieder weiter. Ich, Holger und Steffen wollen wieder eine Tour mit dem Auto machen. Diesmal den Süd-Östlichen Teil Schottlands, da wir das letzte Mal ja „nur“ den Süd-Westen erkunden konnten. Da freu ich mich natürlich schon wie bolle drauf! Freitag gegen 14:00Uhr geht’s los. Aber hier erst mal die Bilder vom letzten Tag mit Tanja. Macht’s gut und habt ne schöne Zeit! Bis die Tage!

15.03.09 Edinburgh und Paisley

Mittwoch, 4. März 2009

E I L M E L D U N G ! ! !

Eine kurze Mitteilung des freiwilligen Wetterdienstes in Paisley. Man glaubt es kaum, aber es hat doch tasächlich angefangen zu schneien..... Mal schaun, ob ich morgen die Skier anschnallen kann!


Montag, 2. März 2009

Ein ereignisreicher Februar geht zu Ende...

Einen wunderschönen guten Morgen/Tag/Abend/Nacht (bitte nicht zutreffendes durchstreichen :) )

Da ist er nun also auch schon vorbei, der gute alte Februar und mit Ihm meine ersten beiden Wochen in Schottland. Das war ja echt mal was. Von der ersten ist ja schon so ziemlich alles bekannt, daher hier ein paar kurze Worte zu den letzten Tagen:

In Woche Nummer 2 ging es von Montag bis Freitag erstmal mit Vollgas in Sachen Diplomarbeit los. Wobei man eher sagen muss, Vollgas mit einigen Unterbrechungen. Bei dem Berg an Aufgaben die vor einem liegen fällt es schwer, sich aufzuraffen mal irgendwo anzufangen, was so mancher Leser aufgrund seiner eigenen derzeitigen Situation bestimmt nachvollziehen kann. Dann gab es beim Einarbeiten in den Stoff (v. a. Programmiersprachen) doch immer wieder erhebliche Probleme, sodass auch Tage verstrichen, an denen statt Vollgas Stagnation herrschte. Daher ein Lob an den Kollegen, der den Freitag erfunden hat. Dort habe ich eigentlich 90% meines Wochenziels noch erledigen können. Hatte schon gedacht, na das geht ja gut los, aber mittlerweile schnurrt der Motor wieder. :)

Man sollte es aber natürlich nicht übertreiben. Da könnte es ansonsten schnell mal einen Kolbenfresser geben. Daher empfiehlt es sich, hin und wieder die Spätschicht in der Garage aufzusuchen um alles wieder gut einzuölen. So geschehen am Donnerstag. Spontane Küchenparty in unserer WG, Freitag, Party beim Studentenbund wo Sie das Öl auch aus dem Zapfhahn auf Lager haben und Samstag, mal hier mal dort ein wenig gequatscht, entspannt Einkaufen gewesen und dem strömenden Regen zugeschaut, der sämtliche Aktivitäten im Freien platzen ließ. Man beachte auch den grandiosen Wortwitz welcher sich in diesem Abschnitt versteckt findet.

Das Wochenende bestand aber nicht nur aus Kundendienst. Nein, nein. Bei gelegentlicher Internetverbindung wurde noch versucht, die für meine Diplomarbeiten benötigten Sachen (Programme, etc.) auf dem Laptop zu installieren, was mich einiges an Nerven gekostet hat. An dieser Stelle nochmals recht herzlichen Dank an Ralf, der mich nach Kräften beim Kampf gegen den Computerteufel unterstützt hat. Merci!

Eine nähere Betrachtung Glasgows musste daher aus mangelnder Zeit aufs nächste Wochenende verschoben werden. Dafür hab ich mich in Paisley noch ein wenig umgeschaut und auch ein super Pub entdeckt. Hat mich auf jeden Fall nicht zum letzten Mal gesehen. :)

Kleiner Ausblick bzw. Rückblick auf den bisherigen März:

Habe mir heute 3 Stunden mit meinem Betreuer die Zeit "vertrieben". Mann-o-mann, war das anstrengend! 3 Stunden lang aufpassen wie ein Luchs, um auch ja kein Schlüsselwort seiner Sätze zu verpassen. Dies ist notwendig um 80% der Sätze seinerseits überhaupt verstehen zu können. Beim Rest erriche ich sogar schon den Hauptgewinn indem ich es schaffe, Subjekt, Verb und Objekt zu entschlüsseln. Er erkundigte sich heute sogar nochmals bei mir, ob ich Ihn verstehen kann. Er sei einfach schlecht im langsam reden, "normales" Englisch kann er irgendwie nicht und wenn er euphorisch wird, also so ziemlich immer, überschlagen sich sowieso die Vokabeln. Aber mittlerweile hab ichs echt schon ganz gut drauf. Ich dürfe Ihn aber natürlich jederzeit anhauen und nochmal nachfragen. Nur meistens bis ich merke, ich kann den Satz mir jetzt nicht zusammenreimen, fragst mal nach, ist er schon wieder 3 Sätze weiter. Jaja, nicht ganz einfach das ganze. Vor allem ist für meine Arbeit ja so ziemlich alles wichtig was er so sagt. Aber wie gesagt, es klappt bereits ganz gut und wird immer besser. Außerdem wieso schreibt man sonst seine Arbeit im Ausland, um sich nicht mit solchen Problemen rumzuschlagen? Herrlich. :) 

Zum Thema Sprache fällt mir noch eine kleine Geschichte ein. Am Sonntag waren ich, Steffen (Mitbewohner) und noch ein Mädel aus Deutschland deren Namen die ich vorher noch nicht kannte und deren Namen mir schon wieder entfallen ist, wie bereits erwähnt einkaufen. Ja, richtig gelesen. In Paisley, wo nach 18Uhr eigentlich die Bürgersteige hochgeklappt werden (außer die pubs natürlich) kann man Sonntags im Supermarkt einkaufen! Wir haben uns mit ein paar Kartons Bier eingedeckt, weil es gerade ein Angebot gibt (2 für 1,5), da ja nächstes Wochenende eine kleine Feier sich ankündigt und was man halt sonst so braucht. Man nehme aufgrund der Last natürlich ein Taxi zurück (3 Pfund, also für jeden 1, passt!). Erstmal musste der Taxifahrer auf dem Handy angerufen werden (mir kam natürlich die Ehre zu teil). Schottische Dialekt + Telefon = nix verstehe in Athen bzw. Paisley. Aber ging sogar noch gerade so. Taxi kam dann auch sehr fix angebraust. Der Fahrer machte dann ein paar Witzchen über unser ganzes Bier. Keiner lachte bzw. sagte was. Steffen warf einfach mal ein "ist für eine Party" in die Runde, auf gut glück es könnte darauf passen. Auf dem Weg zur Unterkunft bog er dann auf einmal ab in eine Straße, die genauso heißt wie unsere Unterkunft, nur eben ohne "Campus" noch hintendran. Wir hatten bei seiner Zielangabe einfach mal ja gesagt, weil wir dachten, er hat das "Campus" einfach mal wieder verschluckt. Nach ein bis zwei Minuten Sightseeing waren wir dann aber auch wieder auf der Spur und alsbald am Ziel. Der Taxifahrer, der übrigens wirklich nett war, lies sich natürlich nicht lumpen und stieg nochmal aus um uns ein paar Phrasen um die Ohren zu hausen. Um nicht völlig bedäppert dazustehen antworteten wir einfach mal jeden zweten Satz auf gut glück Dann rauschte er wieder davon.
Steffen: "Hast du ihn verstanden?"
Ich: "Ne, du?"
Steffen: "Ne."
Ob unser gesagtes also Sinn gemacht hat, wird wohl für immer ein Mysterium bleiben. :)

So viel also zum Thema Sprache. Heute geht hier übrigens schon fast die Welt unter bei Sturm und mörderischem Regen. Ich wurde eiskalt davon auf dem Heimweg von der Uni erwischt. Tja, auch darauf muss man sich eben einstellen. Schirme bringen bei dem üblichen Wetter hier übrigens auch nicht mehr viel. Es sei denn, man hat einen aus T-Trägern.... Morgen soll es Schnee geben. Na, da sind wir ja mal gespannt was so kommen mag....

Nachfolgend findet ihr noch ein paar auserwählte Bilder der Woche. Viel Spaß beim gucken!

Carsten Scoles (So wurde mein Name neulich von einer Sekretärin ausgesprochen...)

23.02.09 - 01.03.09 Ein mal Alltagswoche süß-sauer bitte!

Dienstag, 24. Februar 2009

Tour durch Süd-West Schottland: Tag 1 - Von Paisley nach Ayr

Hallo alle zusammen,

habe den Ausflug übers Wochenende bestens überstanden und es hat sich wirklich richtig gelohnt. Wir haben echt total viel gesehen, sind durch wunderschöne Landschaften gewandert
und hatten einfach ne richtig gute Zeit. Hier ein kleiner Reisebericht und ein paar Bilder vom Wochenende.

Am Freitagnachmittag um 15:00Uhr ging es für mich, Steffen (mein WG-Kollege) und Holger (er wohnt ein Haus nebenan und ist mit dem Auto hier, welches wir für den Ausflug genommen haben) in Paisley los. Zuvor noch kurz Proviant besorgt und dann einfach mal Richtung Süd-West, Fernziel Kilmarnock. Aufgrund der kurzen Zeit, in der wir noch Tageslicht hatten, galt es gut zu überlegen, was es sich noch lohnt zu unternehmen. In Kilmarnock schauten wir uns noch das Dean Castle (Schloss Dean) an (war aber leider zu). Als nächstes Fernziel wählten wir Troons an der Westküste. Auf dem Weg dorthin stoppten wir am ältesten Viadukt der Welt (über das aber kein Zug mehr fährt) wo wir noch eine kleine Wanderung machten und beim Dandonald Castle. Bei der Ankunft in Troons war es dann auch schon tiefste Nacht. Wir gingen noch in zwei Pubs (Bars) um den Abend ausklingen zu lassen. Zwischendrin sind wir noch, wie es sich für Großbritannien gehört, bei einer Fish & Chips (Fisch und Pommes) Bude vorbei, um ne Kleinigkeit zu essen.

Danach, so gegen 23:30Uhr, hieß es auch schon Schlafplatz suchen. Eigentlich war es so geplant, dass ich Zelte und Holger und Steffen im Auto schlafen. Wir befanden uns momentan aber an der Westküste und dort weht im Februar doch noch ein ziemlich starker, eisiger Wind. Daher beschlossen wir, es mal zu dritt im Auto (einen Golf!) zu versuchen. Wir fuhren noch ein Stück weiter nach Ayr, da dies ohnehin unsere Route für den nächsten gewesen wäre, um einen Platz fürs Auto zu finden. Nachdem wir erkannt haben, dass der Golfplatz (fast jede Kleinstadt in Schottland hat einen Golfplatz) wohl doch nicht so der beste Ort zum Autoabstellen ist, haben wir schließlich noch ne ruhige Ecke kurz vor dem Campingplatz gefunden. Dann hieß es Füße einziehen und versuchen ein wenig zu schlafen. :)

20.02.09 Tour durch Süd-West Schottland Tag 1 - Von Paisley über Kilmarnock und Troons nach Ayr