Das Wetter in Sambias Hauptstadt
(manchmal gibt es keine Daten oder sie sind verzögert)

Dienstag, 20. Januar 2009

Der Countdown läuft....

Am 16.02.2009 wird es also soweit sein. Ich trete die Reise ins schottische Paisley bei Glasgow, vergleichbar mit Esslingen bei Stuttgart, an, um dort an der "University of the West of Scotland", kurz UWS, einer Partnerhochschule, meine Diplomarbeit zu schreiben. Momentan gibt es aber noch mehr als genug in Deutschland zu tun (die letzten Prüfungen des Studiums, usw.). Sobald es aber losgeht, wird der interessierte Leser hier wie schon vor zwei Jahren in Singapur immer mal wieder etwas von mir hören, bzw. lesen können, was ich da oben so treibe. Also, bei Interesse einfach ab und zu mal vorbeischaun.

Samstag, 1. September 2007

Unterwegs in Malaysia

Selamat liebe Internetnutzer, die anscheinend nix besseres zu tun haben, als dieses kleine Seitchen aufzurufen um zu erfahren, was ich und nun auch Tanja hier so treiben,

Nach meiner letzten Arbeitswoche war es nun also soweit. Tanja kam am Mo, 20.08.07 in Singapur an und der wohl angenehmste Teil meines Asienaufenthalts konnte beginnen: Das Reisen! Zuerst verbrachten wir aber noch ein paar Tage im hektischen Singapur zum "ankommen" und "aklimatisieren", was jedoch nicht wie gewuenscht klappte. Tanja wurde erstmal vom sagenumwogenen Kulturschock heimgesuchtund verbrachte die meiste Zeit in Singapur damit, diesen wieder abzuschuetteln. Nach einem halbtaegigen "Grillen" am Strand konnte aber auch das als so gut wie erledigt angesehen werden und wir verbrachten die Tage bis Freitag noch in Singapur.

An jenem Tag ging es dann morgens los nach Malaysia. Zuerst fahren wir von Singapur die Westkueste entlang nach oben, die zwar nicht mit Badeurlaub reizt, dafuer mit Asien pur! Erste Station war das historische Melaka mit seinem fantastischen Nachtmarkt am Wochenende, dann ging es weiter zu Stadt der Superlativen und Kontroversen Kuala Lumpur (oder kurz KL, erste Lektion an Malayischen Busbahnhoefen). Hier folgte fuer den weiblichen Backpacker Kulturschock, Teil 2 :) Nach einem etwas laengeren Aufenthalt in der Hauptstadt ging es dann weiter nach Ipoh, einer netten Industriestadt, die sehr bekannt fuer Ihr Essen ist, zwischen Kuala Lumpur und unserem Fernziel Penang. Von dort aus machten wir auch einen Abstecher ins Malayische Hochland, den Cameron Highlands, in denen es schon fast richtig frisch ist. Ausserdem waechst an den Haengen jede Menge Tee, einfach ein gigantisches Bild. Von dort aus ging es nun weiter nach Penang, wo ich nun auch diesen Eintrag reinwuchte. Penang ist eine grosse Insel im Nordwesten der Malayischen Westhalbinsel und hat ein grosses Vielvoelkergemisch und ausserdem eine sehr historische Altstadt. Danach machen wir uns dann auf eine 9std. Busfahrt zur Ostkueste nach Kota Bharu, eine typisch Malayische Stadt in der man Kultur pur erleben kann und dann ueber Inseln und Regenwaldtrips an der Ostkueste entlang zurueck nach Singapur, das Alpha und Omega hier in Sued - Ost Asien von wo auch wir dann am 23.09.07 den Rueckflug nach Deutschland antreten werden. Aber bis dahin ist ja noch ein wenig hin und es liegt noch einiges vor uns, zum Glueck! Man hoert bestimmt wieder von mir, bzw. uns.

Leider haben wir etwas Probleme mit dem Verbinden von Kamera und Computer. Es besteht natuerlich auch die Moeglichkeit, dass das Problem sich zwischen Tastatur und Stuhl befindet, aber das lassen wir nun mal aussen vor. Daher hier nur ein kleines Bildchen, das ich noch mit dem Laptop in Singapur runtergezogen habe vom Tag der Ankunft.

Also, bis die Tage! Uns geht es praechtig und wir geniessen schweissgebadet jeden Tag hier. :)

Cheers
Carsten und Tanja

Freitag, 17. August 2007

Letzte Arbeitswoche

Wahnsinn, echt, wie die Zeit verfliegt. Nun war es also soweit. Die letzte Arbeitswoche stand an und ist auch schon wieder vorbei. Aber das war mal was. Hier die Highlights in "Kürze":


Montag:

Zur Arbeit angezappelt. Im laufe des Tages in das sogenannte "Department Office" (Sekretariat, Kaffeemaschine und noch einige Büros von Angestellten inklusive Direktor und dem ganzen anderen hohen Tieren) gegangen um das original Polo - Shirt und die original Jacke der Fakultät "Building Environment" abzuholen. Dabei so nebenbei oder vielmehr, wie es hier do üblich ist, erfahren, dass ich einen Bericht für sie noch schreiben sollte weil Sie mir ein Zertifikat geben wollen. Das macht dann drei. Polytechnic, FH und Stipendium. Aber hilft ja nix. Nur sollte der bis Dienstag (sprich morgen) fertig sein. Also den restlichen Tag mit Berichtschreiben "verplempert", was jedoch nicht ganz gereicht hat. Wohl ein bißchen zu viel verplempert. Abends dann mit der MRT (= deutsche U - oder S - Bahn) ins Zentrum nach "Little India" gerauscht, evtl. bis ganz sichere Unterkunft für mich und Tanja, deren Ankunft ja sozusagen wie man so schön sagt unmittelbar vor der Tür steht, ausgekundschaftet. Sah ganz gut aus, wird wahrscheinlich genommen. Danach treffen mit Alex, ihm meinen alten 10€ Backpacker überreichen, zumindest was noch davon übrig war, eine Bangkok Karte und die Adresse der Unterkunft in der ich dort war, da dies unser letztes Treffen war bevor er nach besagtem Ort den Abflug machte. Beim Essen wieder den üblichen Mumpitz geredet und den üblichen Choleriker gespielt, nebenher noch ein wenig über Bangkok geredet. Danach das ganze so ausklingen lassen, wie es vor 4 1/2 Monate begann. Bei einem Bier im Crazy Elefant, einer Bar direkt am Fluß im Amüsier - und Kneipenviertel "Clarke Quay". Allerdings nur dann amüsant, wenn man das nötige "Kleingeld" mitbringt, aber das Bier schmeckt wenigstens. Neben dem Tiger schlürfen und über alte Zeiten reden habe ich mich dann noch von einer Kakerlake bekrabbeln lassen, was Alex nur mit einem "He, du hast da was auf deiner Schulter!" kommentierte. Ein paar nicht ganz langsame Bewegungen später, war sie dann wieder dort wo sie hingehörte, auf dem Boden und im Kampf mit einem Gecko. Beim auf die Uhr schauen bemerkt, dass es mittlerweile 23:30 Uhr ist, also mehr oder weniger hastig bis auf unbestimmte Zeit verabschiedet und mit der vorletzten MRT wieder heimgehechtet.

Alex und Ich beim Abschiedsbier, hier wieder ohne Kakerlake...



Dienstag:

Ein wenig länger geschlafen und erst um 10 zur Arbeit angetanzt, frei nach dem Motto, letzte Woche, passt scho! Und es passte auch. Ein wenig weiter an meinem Bericht gefeilt, dann Mittagessen mit meinen Bürokollegen in dem Coffee Shop gleich neben dem Campus. Danach weiter am Bericht gefeilt, abgegeben und dann noch weiteren Krams erledigt. Am Abend stand dann das Abschiedsdinner für mich auf dem Programm. Mit Ong Chee Fatt (sowas wie mein Betreuer hier) und zwei weiteren Kollegen Tan Yew Meng und einem, von dem ich den Namen mir nie merken kann, im Auto zum "Singapore Island Country Club" (ein Privatclub gleich neben dem größten Nationalpark Singapurs mit Golfanlage, Swimming Pool, Tennisanlage, Squash und und und) im Feirabendverkehr Singapurs getrieben. Dort nur reingekommen, weil der Direktor, der dort auf uns wartete, Mitglied ist. Dann ab ins Restaurant. Geredet, gelacht, gegessen, gegessen, gegessen und zwischendurch auch mal gegessen. Zwischen Hauptgang und Nachtisch erhielt ich dann mein Zertifikat und ein kleines Andenken an Singapur. Als Nachtisch gab es dann noch Substanzen vom Frosch, denen chinesen eine Heilkraft für den Körper nachsagen. Gegessen, geschmeckt, aber nix gespürt. Wird schon stimmen. :)

Die Asiatische Weise, etwas entgegenzunehmen...
Mmmmmm, lecker Frosch...


Mittwoch:

10 Uhr Arbeitsbeginn für den Rest der Woche als Standard festgelegt. Man gönnt sich ja sonst nichts. 11:30 Uhr dann treffen mit Derek zum "Mittagessen". Natürlich gehen wir Mittagessen, jedoch wird es meist noch einen wenig verdünnt. Diesmal gings ab ins "Holland Village" (Holland Dorf) das nicht weit entfernt liegt. Ein netter Ort, in dem sich Coffee Shop, Bars und Einkaufszentrum dicht an dicht drängen. Vor dem Essen, erst mal was für den Durst getan. Dann während dem Essen wieder was für den Durst getan. Danach noch in einen anderen Coffee Shop gefahren, weil es dort den besten "Fried Kway Teow" (leicht gebratene Nudeln mit Meeresfrüchte, Gemüse und einer speziellen Soße) gibt. Während dem Essen wieder etwas für den Durst getan. Danach fröhlich wieder zurück zur Polytechnic und "frisch" ans Werk. Abends dann wieder in die Stadt gerauscht, um Kinokarten für Freitag, sprich heute, zu kaufen. Ich, mein noch verbleibender japanischer Mitbewohner und Aslinah, die Freundin eines Bekannten aus Stuttgart, wollten uns den "Bourne Marathon" anschauen, das heißt alle 3 Bourne Filme in einer Reihe, mit 20 minütiger Pause dazwischen und Popcorn und Alkoholfreie Getränke so viel man will. Erstmal im Einkaufszentrumgewühl in der Orchard Road (DER Einkaufsstraße) verlaufen. Dann in dem vermeitlichen Einkaufszentrum gestanden, war aber nur das vermeitliche. Ans andere Ende der Straße gefahren, wieder in ein vermeitliches Einkaufszentrum gewatschelt. Noch ein Einkaufszentrum später endlich das vermeitliche und richtige gefunden. Auf geht's nach oben in die 8. Etage. Dort wartete auch schon der Zonk auf mich. Nur noch erste und zweite Reihe frei. Bei 6 1/2 Stunden Kino nicht ganz so prickelnd. Also gelassen. Noch in ein anderes Kino geschaut, die zeigen nicht alle drei Filme. Kapituliation. Mit maximalen Feuchtigkeitsausstoß aus allen Körperöffnungen in die auf 17° runtergekühlte MRT eingestiegen und wieder nach Hause gerauscht.


Donnerstag:

Üblicher Arbeitsbeginn. Mittagessen war wieder mit meinem Bürokollegen angesagt. Diesmal gings zum legendären "Curry Fish Head" (Fischkopf in Curry gekocht) essen, eine Spezialität in Singapur. Dazu mit dem Auto ein wenig auserhalb gefahren. Kopf bestellt und auf das warten (dieses Gericht ist wohl das einzige, das man in Coffee Shops bekommt und auf das man auch noch warten muss) auf das Essen mit Teeschlürfen verbracht. Dann war er da, der Kopf. Für die Vegetarier unter uns: selbstverständlich lag auch noch Gemüse in dem großen Topf. Dazu gabs noch Süß Sauer Schweinefleisch und ein auf spezielle Art und weise gekochtes Ei (mit Wasser!) mit Speck und ein paar weiteren Zutaten, sodass eine Arte Kuchen ensteht. War wirklich Hammer lecker, da auch das Curry (Chinesisches Curry) anders schmeckt als zum Beispiel Indisches. Ich durfte dann sogar noch das Auge von ca. 2cm Durchmesser essen. Super! Das ganze brachte den Buddha Bauch schon mal ziemlich in Form. Danach folgte jedoch wieder ein mal ein Dessert. Diesmal schwarzer Reis in Sojamilch. Der Reis schmeckt ähnlich wie der im Milch Reis, da er durch Zucker schwarz gefärbt wird. Sehr lecker. Dann noch Durians und Mangostinen gekauft für später. Man, war ich satt, aber der Geruch des Durians schafft wieder Platz! Nach diesem monströsem 2 Stunden Ausflug wieder ein wenig gearbeitet, bevor es dann ans Durian Essen ging. Famoso Delikato! Dann noch, wie auch schon die letzten Tage, einige Sachen bezüglich des Ende meiner Tage an der Polytechnic erledigt, die noch so zu erledigen sind. Je näher der Freitg, desto mehr gabs noch zu tun kann man sagen. Eben wie überall. Abends dann endlich mal wieder zum schwimmen gekommen und den Frosch abtrainiert, dann noch weiter organisatorisches Erledigt.

Bürokollegen v.l.n.r. Soh Chee Meng (ledier nur halb), Tao Neng Fu
Das Objekt der Begierde


Freitag:

Die Sache mit dem Arbeitsbeginn lass ich jetzt einfach mal weg. Mittags gabs ein Buffet zu Ehren von Angestellten, die schon eine bestimmte Zeit im Amt sind. Sehr Deutsch also, nur das es hier keine Passiven Mitglieder gibt. :) Mal wieder zum Buddhisten mutiert, danach noch den Fernseher mit Kollegen von meinem Apartment abgeholt, da er ja schließlich der Polytechnic gehört. Danach in den Bus gehüpft und zur Post gefahren. Päckchen gekauft, dass ich heute auch noch irgendwann schnüren sollte um meinen Koffer von etwas Ballast vor der Heimreise zu erleichtern. Wieder heimgehechtet, alles abgeschmissen, wieder zur Polytechnic. Wieder mit maximalen Flüssigkeitsaustausch in das 17° "warme" Büro, aber wir sinds ja gewohnt. Und weiter geht's mit Organisatorischen über Organisatorischen. Und fatz, ist die Woche auch schon um.


Am Wochenende steht nun auch noch einiges auf dem Programm was erledigt werden will, bevor dann am Montag endlich die Tanja hier ankommt und wir ein paar Tage später unsere Tour starten können. So langsam wirds echt Zeit.

Ich meld mich dann bei Gelegenheit auf jeden Fall wieder. Vielleicht noch davor, vielleicht von unterwegs, man wird sehen. :)

Mittwoch, 1. August 2007

Konichiwa!

Herzlich willkommen zu unserer ersten Japanisch Stunde :) Ich konnte nun also bereits meine zwei neuen Mitbewohner, Masai und Masaihde (nein, sie sind keine Brüder), etwas näher kennenlernen und es sind wirklich zwei sehr nette, zuvorkommende (wie denke ich alle Japaner) und schüchterne Kerlchen. Wir haben uns von Anfang an gleich verstanden. Masai bleibt jedoch nur 2 Wochen hier, Masaihde hingegen bis zum besagten 24.08., also einen Monat, wodurch es nun eine Mischung aus Informationen von meinen Freunden und der Verwaltung ist. Passt aber auf jeden Fall, auch wenn es leichte Sprachliche Probleme gibt, da die beiden noch viel schlechter Englisch sprechen, als die Thailänder. Vor allem trauen sie sich nicht, etwas zu sagen (schätze mal, aus angst dass man sie nicht versteht) und erst recht nicht nachzufragen, wenn sie etwas von mir nicht verstehen. Man merkts das vor allem, wenn ich ne Frage stelle und ich dann von zwei Hondas schweigend angeschaut werd. Bin immer noch am versuchen, ihnen klarzumachen, dass sie sich vor mir nicht schämen müssen und einfach so viel wie möglich reden sollen (auch in anbetracht der Zeit), dann werden sie auch innerhalb kürzester Zeit um einiges besser werden. Naja, wir werden sehen. Vielleicht öffnen sie sich ja noch ein wenig.

Heute haben sie auch schon Bekanntschaft mit weiteren Mitbewohnern wie den Gecko gemacht. Zur Info nochmal, den Großen, der mich gleich am Anfang hier begrüßt hat, habe ich nach ca. 1 1/2 Monate aus dem Fenster gejagt, als er bereits auf dem Rahmen saß und seither nicht mehr gesehen, aber so wies ausschaut hat er wohl Eier gelegt und jetzt gibt es zwei Mini-Ggeckos in der Küche und im Wohnzimmer. Jedenfalls kam Masaihde aus der Küche gehetzt mit dem Wortlaut: "There's is a creature in the kitchen!" (Da ist eine Kreatur in der Küche) Er zeigte dann mit zitterndem Finger auf einen Holzständer für Teller, hinter welchem ich dann nach langem Suchen den kleinen Gecko entdeckt habe. Ich habe ihnen dann klar gemacht, dass es unmöglich ist, sie zu fangen und dass sie ja das ganze Ungeziefer und Mücken essen, also freundliche Mitbewohner sind. Ich erntete dann ein Oh und ein ein paar mal Kopfnicken, glaube aber, dass sie jetzt ein klein wenig Angst in der küche haben, zumindest hat sich ihr Verhalten ein wenig geändert... :) und auch Zahnbürste, etc. wurden erst mal gründlich gereinigt. Naja, sie werden sich wohl oder übel damit abfinden müssen.

Aber nochmal, es sind wirklich zwei sehr nette und umgängliche Typen, mit denen ich sicherlich noch schöne und lustige letzte Tage (ja, das kann man schon sagen!) hier haben werde.

Montag, 30. Juli 2007

Die Tour de France ist am Ende! Oder: Was sonst noch geschah...

Grüß Gott allerseits! Über das Wochenende und insbesondere heute hat sich hier "einiges" getan, hier meine kurze Zusammenfassung:

1.) Die Sonne scheint wieder und läßt die Schweißproduktion wieder auf 180 laufen und das, nachdem gestern noch unser geplanter Trip in den Nationalpark buchstäblich ins Wasser viel. Außerdem wäre es auch ohne Regen gestern nichts geworden, weil Alex erfahren hat, dass nach den zwei Wochen fast Dauerregen die Wege unpassierbar wurden. Also mal wieder auf dieses Wochende verschieben. Sollte das Wetter jedoch einigermaßen halten, sprich, wieder dem normalen Singapurwetter entsprechen, dürfte diesmal allerdings nichts dazwischen kommen.

2.) Heute stand mal wieder mein allmonatlicher Gang zur Verwaltung der drei Wohnblocks für Angestellte und Austauschstudenten, in welchen also auch ich untergebracht bin :), an, um mein gesammelter Stapel an Post die nicht an mich adressiert war abzugeben. Dort erfuhr ich dann so ganz nebenbei, dass heute Mittag zwei Japaner bei mir einziehen werden. Wohlgemerkt, ich war um ca. 12:00 Uhr bei der Verwaltung. Nett, dass man das auch mal erfährt... Wie lange diese bleiben werden, ist noch unklar. Ich habe schon letzte Woche von ein paar Bekannten hier erfahren, dass die Japaner im Anmarsch sind, jedoch nicht dass sie bei mir einziehen und es hieß für zehn Tage, da diese im Zuge eines Austauschprogramms, an welchem meine besagten Bekannten auch teilnahmen, hier her kommen. Sie waren während der Ferien (als ich in Thailand war) dort für zehn Tage und nun wird quasi der "Status Quo" wieder hergestellt, um mich mal gebildet auszudrücken. Sollte dies ein Herr Martin E. lesen, weiß er denke ich bescheid ;) In der Verwaltung hieß es jedoch, dass sie bis (wahrscheinlich) 24.08. bleiben, also bis zum Ende meiner Tage (an der Polytechnic). Das dicke Fragezeichen, welches sich hier nun auftut, kann daher nur von den Japaner persönlich beantwortet werden.
Jedenfalls durfte ich dann wieder quer über den ganzen Campus nach Hause hetzen, um den Aufenthaltsbereich und die Küche von meinem Kram zu befreien, da ich diese Räumlichkeiten natürlich wie mein Zimmer genutzt habe und am allerwichtigsten, meinen Raum abschließen. Das brachte meinen Ausstoß an Körperflüssigkeiten heute in der tropischen Mittagssonne natürlich schon weit über die 180%, aber wie man sieht, lebe ich noch und bin nun wohlbehalten in meinem 15° "warmen" Büro und schreibe diese Nachricht. Heute Abend weiß ich dann mehr, wenn ich meine neuen Mitbewohnern nach Kackerlaken, Geckos, Ameisen, etc. begegne. Könnte dann ziemlich eng hier werden, aber wir werden schon eine Lösung finden, mit dem Mensch und Tier gleichermaßen einverstanden sind :)

Man wird also, wohl oder übel, wieder von mir hören. Bis dahin, machts gut, denn ich machs besser! :)